Artikel 23 — Die Wirklichkeit der Erinnerungen
Die Wirklichkeit der Erinnerungen: Wo werden die Erinnerungen an unsere vergangenen Leben bewahrt?
Das Ziel des Weisen — Pforte Nummer Dreiundzwanzig
Text wird auf Deutsch gelesen
Warum erinnern wir uns nicht an das, was unserer Geburt vorausgegangen sein soll? Und wenn die Seele ein Gedächtnis besäße, das über das des Gehirns hinausgeht?
Das Gedächtnis ist eine der Grundlagen unserer Identität.
Wir erkennen uns durch die Ereignisse wieder, die wir erlebt haben.
Doch in der dreiundzwanzigsten Pforte des Ziels des Weisen legt Abdullah Hashem Aba Al-Sadiq (Von ihm ist der Friede) eine Auffassung vor, nach der manche Erinnerungen der Seele selbst angehören könnten.
Das Geheimnis der Erinnerungen an frühere Leben
Das Kapitel erwähnt Zeugnisse von Menschen, die behaupten, sich an frühere Existenzen zu erinnern.
Manche Berichte betreffen Kinder.
Andere beschreiben Erinnerungen, die anlässlich eines Traums, einer Begegnung oder der Entdeckung eines Gegenstandes aufgetaucht sind.
Der Autor deutet diese Erfahrungen im Rahmen der Lehre von der Reinkarnation.
Diese Zeugnisse bleiben jedoch verschiedenen Erklärungen zugänglich und stellen für sich allein keinen wissenschaftlichen Beweis früherer Leben dar.
Wo würde das Gedächtnis bewahrt?
Wenn eine Seele mehrere Körper durchläuft, stellt sich die Frage: Wo befinden sich ihre Erinnerungen?
Das Kapitel unterscheidet implizit das an die körperliche Existenz gebundene Gedächtnis von der angenommenen Fortdauer der Seele.
Diese Unterscheidung erlaubt es dem Autor, Erinnerungen in Betracht zu ziehen, die nicht ausschließlich vom gegenwärtigen Gehirn abhingen.
Warum wären manche Erinnerungen vergessen?
Das Vergessen nimmt in dieser Betrachtung einen wichtigen Platz ein.
Sich nicht an eine frühere Existenz zu erinnern, könnte nach der Sichtweise des Buches zu den Bedingungen des irdischen Lebens gehören.
Der Autor prüft auch die Möglichkeit, dass manche Erinnerungen allmählich zurückkehren.
Die Selbsterkenntnis
Über die Berichte von vergangenen Leben hinaus wirft das Kapitel eine allgemeine Frage auf.
Welcher Teil unserer Identität ist uns wirklich bekannt?
Unsere Gewohnheiten, unsere Reaktionen und unsere Neigungen sind nicht immer leicht zu erklären.
Das Buch lädt dazu ein, über die Tiefe der geistigen Identität nachzudenken.
Schluss — Wer waren wir vor unserer Geburt?
Die dreiundzwanzigste Pforte stellt das Gedächtnis als ein Geheimnis dar, das mit der Geschichte der Seele verbunden ist.
Und wenn unsere Kenntnis von uns selbst nur einen kleinen Teil unserer wahren Identität darstellte?