Die Rückkehr (Radsch'a) der Reinen zur Zeit des Qaim
In den meisten Religionen ist bekannt, dass bestimmte erleuchtete Seelen in der Endzeit zurückkehren werden – um dem Tröster, dem Erlöser, dem Mahdi beizustehen. Imam Ahmed Al-Hassan und Aba Al-Sadiq (Von ihnen ist der Friede) haben uns mitgeteilt, dass dies die Zeit ist, in der jene Seelen von Propheten, Gesandten, Gefährten der Propheten und reinen Gläubigen, die gestorben sind oder entrückt wurden, in diese Welt zurückkehren, um dem Aufstehenden/Qaim (Von ihm ist der Friede) zum Sieg zu verhelfen.
Er (der Mensch) sagt: „Wer wird die Gebeine lebendig machen, wenn sie morsch sind?“ Sprich: „Der wird sie lebendig machen, der sie zuerst ins Dasein gebracht hat, und Er weiß über jede Schöpfung Bescheid.“
Der Heilige Koran, Kapitel 36 (Yasin), Verse 78–79
Imam Ahmed Al-Hassan (Von ihm ist der Friede) sagte:
„Meine gläubigen Söhne und Töchter, Allah hat den Gläubigen Erleichterung und Sieg versprochen, sehr bald, so Allah will … unter euch sind die Propheten, die Auserwählten, die Rechtschaffenen und die Gläubigen …“
Ahmed Al-Hassan / Dhul Hijjah 1436 n. H. – 18.9.2015, seine erste Erklärung nach seiner Abwesenheit
Al-Radsch'a/Al-Karra bedeutet „Rückkehr“, das heißt die leibliche Auferweckung einiger Toter und ihre Rückkehr in diese Welt vor dem Tag des Gerichts. Viele Verse des Heiligen Koran bestätigen, dass die Radsch'a in der Vergangenheit für bestimmte Völker und Einzelpersonen stattgefunden hat und auch in der Zukunft für einige Menschen stattfinden wird.
Es gibt viele Überlieferungen und Verse, die darauf hinweisen, dass Allah (gepriesen und erhaben sei Er) zwei Gruppen von Menschen neu erschaffen oder auferwecken wird. Die erste Gruppe sind jene, die den Gipfel des Glaubens erreicht haben, und die zweite Gruppe sind jene, die den Gipfel des Unglaubens erreicht haben, das heißt die besten der Gläubigen und die schlimmsten der Ungläubigen. Und die Menschen in diesen Gruppen sind Menschen, die in vergangenen Zeitaltern lebten. Und der Kampf zwischen diesen beiden Gruppen ist der erste Schritt beim Aufbau des Staates der göttlichen Gerechtigkeit.
Unser Wort ist Unseren Dienern, den Gesandten, bereits vorausgegangen: dass ihnen Unsere Hilfe zuteilwerden und Unsere Heerscharen die Sieger sein werden. So wende dich eine Weile von ihnen ab.
Der Heilige Koran, Kapitel 37 (Al-Saffat), Verse 171–174
Sehen wir uns die Beweise aus den Überlieferungen für die Rückkehr der Rechtschaffenen zur Zeit des Qaim an …
Beweise für die Radsch'a zur Zeit des Qaim
Hadithe und Verse über die Rechtschaffenen aus der Vergangenheit, die mit dem Qaim aufstehen werden:
Wisset, dass Allāh die Erde nach ihrem Tod lebendig macht; wahrlich, Wir haben euch die Zeichen klargemacht, auf dass ihr verständig werdet.
Der Heilige Koran, Kapitel 57 (Hadid), Vers 17
Imam Mohammed ibn Ali Al-Baqir (Von ihm ist der Friede) sagte:
„Allāh, der Erhabene, wird sie (die Erde) durch den Qaim (Friede sei mit ihm) nach ihrem Tod wieder beleben; ihr Tod bedeutet den Unglauben ihrer Bewohner, denn die Ungläubigen sind tot.“
Bihar Al-Anwar, Al-Allamah Majlisi, Bd. 1, S. 54
Imam Al-Sadiq sagte zu Al-Mufaddel: „Du wirst zusammen mit vierundvierzig weiteren Personen bei Hadrat al-Qa’im (Von ihm ist der Friede) sein. Du wirst auf der rechten Seite des Imams (Friede sei mit ihm) stehen, das (Gute) gebieten und das (Böse) verbieten, und die Menschen jener Zeit werden, verglichen mit den Menschen von heute, aufrichtiger an dich glauben.“
Dala’il Al-Imamah, Mohammed ibn Jarir Al-Tabar, S. 464; Mo’jam Ahadeeth Imam Al-Mahdi (AS), Al-Shaikh Ali Al-Korani, Bd. 4, S. 97 (AR)[1][2][3]
Al-Shaikh Al-Mudhaffar in seinem berühmten Buch „Die Glaubenslehren der Imamiten“:
„In dieser Frage folgen die Schiiten dem, was die Familie des Propheten gesagt hat: dass Allah die Menschen in derselben Gestalt in diese Welt zurückkehren lassen wird, in der sie zuvor waren; dass Er zwischen den Rechtschaffenen und den Unrechttuenden unterscheiden wird, zwischen den Unterdrückten und den Unterdrückern; und dass dies zur Zeit des Mahdi geschehen wird. Allah lässt niemanden zurückkehren, es sei denn, er hat einen hohen Grad des Glaubens erreicht oder ist tief in die Verderbtheit gesunken. Danach werden sie wieder sterben, und am Tag der Auferstehung werden sie erneut auferweckt werden, um belohnt oder bestraft zu werden; denn Allah hat im Koran den Wunsch dieser Menschen erwähnt, die zweimal in diese Welt gekommen sind, ein drittes Mal zu kommen, um ihre Sünden zu bereuen. ‚Sie werden sagen: Unser Herr! Du hast uns zweimal sterben lassen und uns zweimal Leben gegeben; nun bekennen wir unsere Sünden. Gibt es einen Weg hinaus?‘ (40:11). Wahrlich, der Koran kam, um die Radsch'a in dieser Welt zu verkünden, ebenso wie viele Überlieferungen aus dem Haus der Unfehlbarkeit, und alle Imamiten glauben daran …“
Aqa'id Al-Imamiyyah, Al-Shaikh Muhammad Ridha Al-Mudhaffar, S. 80
Und Jabir überlieferte von Imam Al-Sadiq (Friede sei mit ihm), dass er (Friede sei mit ihm) sagte:
Imam Al-Hussain (Friede sei mit ihm) sagte vor seinem Martyrium zu seinen Gefährten: Der Prophet Allahs (Friede sei mit ihm und seiner Familie) sagte zu mir: „O mein Sohn, du wirst [eines Tages] in den Irak gesandt werden, und das ist das Land, in dem die Propheten und Statthalter zusammenkamen und einander begegneten. Dieses Land heißt ‚Amoura‘, und du wirst dort das Martyrium erleiden, und eine Gruppe deiner Gefährten wird mit dir das Martyrium erleiden. Sie werden von der Berührung des Eisens keinen Schmerz empfinden.“ Dann (Friede sei mit ihm und seiner Familie) rezitierte er:
Bihar Al-Anwar, Al-Allamah Al-Majlisi, Bd. 45, S. 80
Wir sagten: O Feuer, sei Kühle und Frieden für Abraham.
Der Heilige Koran, Kapitel 21 (Al-Anbiyyah), Vers 69
„Die Schlacht wird für euch und für jene Gruppe kühl und friedlich sein.“ Dann sagte Imam Al-Hussain (Friede sei mit ihm) zu seinen Gefährten:
„Frohe Botschaft, denn bei Allah, wenn sie uns töten, treten wir vor unseren Propheten.“ [Dann sagte er (Friede sei mit ihm):] „Ich bleibe nach meiner Tötung, so lange Allah will, und werde der Erste sein, für den die Erde aufgespalten wird und der aus ihr hervortritt, und zwar mit einem Hervortreten, das zur selben Zeit geschieht wie das Hervortreten des Befehlshabers der Gläubigen und das Aufstehen unseres Aufstehenden, des Qaim (Friede sei mit ihm), und das Leben des Propheten Allahs (Friede sei mit ihm und seiner Familie). Danach werden Gesandte/Beauftragte aus dem Himmel, Allah nahe, für mich herabsteigen, die zuvor nie herabgestiegen sind, und Gabriel und Michael und Israfil und das Heer der Engel werden für mich gesandt werden. Gewiss werden Muhammad (Friede sei mit ihm und seiner Familie) und Ali (Friede sei mit ihm) gesandt werden, und ich und mein Bruder und alle, denen Allah es auferlegt hat, werden auf den Reittieren aus den Reittieren Allahs herabsteigen, Pferden mit weißen, leuchtenden Stirnen, die nie ein Geschöpf geritten hat. Dann schwenkt Muhammad (Friede sei mit ihm und seiner Familie) seine Fahne und übergibt sie zusammen mit seinem Schwert unserem Qaim (Friede sei mit ihm). Dann bleiben wir, so lange Allah will, und Allah lässt Quellen von Öl, Wasser und Milch aus der Moschee von Kufa hervorbrechen. Dann gibt mir der Fürst der Gläubigen (Friede sei mit ihm) das Schwert des Propheten Allahs (Friede und Segen seien mit ihm und seiner Familie) und sendet mich nach Osten und nach Westen. So gehe ich auf keinen Feind Allahs zu, ohne sein Blut zu vergießen, und lasse kein Götzenbild zurück, ohne es zu verbrennen.“
Bihar Al-Anwar, Al-Allamah Al-Majlisi, Bd. 53, S. 62
Al-Shaikh Al-Mufid sagte:
„Zur Rückkehr: Ich sage: Allah (gepriesen und erhaben sei Er) erweckt Menschen von den Toten zum Leben in der Gestalt, in der sie waren, und Er erhöht einige von ihnen und erniedrigt einige von ihnen, und die Leute der Wahrheit werden über die Leute der Lüge triumphieren und die Unterdrückten unter ihnen über die Unterdrücker, und das [geschieht] bei uns zur Zeit des Aufstands des Mahdi aus der Nachkommenschaft Muhammads (Friede sei mit ihm und seiner Familie).“
Awail Al-Maqalaat, S. 77–78
Abu Khadijah sagte, dass Imam Al-Sadiq (Friede sei mit ihm) sagte:
„Ich bat Gott, (meinen Sohn) Isma‘il nach mir am Leben zu erhalten, doch Er gewährte es nicht, sondern gewährte ihm eine andere Stufe. Er wird der erste Mensch sein, der zusammen mit seinen zehn Gefährten wiedererscheint. Abdullah ibn Sharik wird sein Bannerträger und einer seiner zehn Gefährten sein.“
Al-Ayqaz min Al-Hajah, S. 266. Siehe Kashi, Ikhtiyar Marifah Ar-Rijal, S. 217, Ibn Dawud, Ar-Rijal, S. 206.
Der Fürst der Gläubigen (Friede sei mit ihm) sagte:
„Die Gefährten der Höhle (Ashab Al-Kahf) werden kommen, um dem Mahdi (Friede sei mit ihm) beizustehen.“
Husayni, Al-Hidayah, S. 31; Irshad Al-Qulub, S. 286; Hilyah Al-Abrar, Bd. 2, S. 601
Imam Ali (Friede sei mit ihm) sagte:
„Staunen, und alles Staunen, liegt zwischen Jamadi und Radschab.“ Da stand ein Mann auf und sagte: „O Befehlshaber der Gläubigen, was ist diese erstaunliche Angelegenheit, über die du noch immer staunst?!“ Da sagte er (Friede sei mit ihm): „Deine Mutter möge um dich trauern!! Und welche Angelegenheit ist erstaunlicher als Tote, die jeden Feind Allahs und Seines Gesandten und seiner Ahlul Bayt schlagen! Und dies ist die Auslegung dieses Verses: ‚O ihr, die ihr glaubt, nehmt kein Volk zu Verbündeten, dem Allah zürnt. Sie haben am Jenseits verzweifelt, so wie die Ungläubigen an den Bewohnern der Gräber verzweifelt haben‘ [Heiliger Koran 60:13].“
Bihar Al-Anwar, Al-Allamah Al-Majlisi, Bd. 53, S. 60
Mufadhal ibn Umar sagte: Ich hörte Aba Abd Allah (Friede sei mit ihm) sagen:
„13 Frauen werden bei Al-Qaim (Friede sei mit ihm) sein.“ Und ich sagte: „Was werden sie tun?“ Er (Friede sei mit ihm) sagte: „Sie werden die Verwundeten behandeln und sich um die Kranken kümmern, so wie es (die Frauen) beim Gesandten Allahs (Friede und Segen seien mit ihm und seiner Familie) taten.“
Ich sagte: „Kannst du sie mir nennen?“
Er (Friede sei mit ihm) sagte:
1.) „Al-Qanwa bin Rasheed
2.) Umm Ayman
3.) Habaabah ak-Waalibiyyah (Manche sagen, sie sei die Gefährtin des 2. Imams gewesen, manche sagen, sie sei die Gefährtin des 2. bis 5. gewesen, manche sagen, sie sei die Gefährtin aller ersten 8 Imame gewesen, und Imam Al-Rida begrub sie in seinem eigenen Hemd; sie war 240 Jahre alt. (Siehe: Al-Mamaqaani, Tanqeeh Al-Maqaal, Bd. 23, S. 75))
4.) Sumayyah, Mutter von Ammaar bin Yaasir
5.) Zabaydah (Frau von Haroon al-Rasheed, dem abbasidischen Kalifen)
6.) Umm Khaalid al-Hamasiyyah
7.) Umm Saeef al-Hanafiyyah
8.) Sabaanah (Siyaanah) al-Maashetah (Frau des Ezechiel, andere sagen, die Friseurin der Familie des Pharao)
9.) Umm Khaalid al-Juhniyyah“
Dala’il Al-Imamah, Mohammed ibn Jarir Al-Tabar, S. 484 (AR)
Abi Baseer sagte: Abu Jafar (gemeint ist Imam Al-Baqir, Friede sei mit ihm) sagte zu mir:
„Leugnen die Leute des Irak die Radsch'a (die Rückkehr)?“ Ich sagte: „Ja.“ Da sagte er (Friede sei mit ihm): „Haben sie den Koran nicht gelesen? ‚Und an dem Tag, an dem Wir aus jedem Volk eine Schar versammeln‘ [Heiliger Koran 27:83].“
Bihar Al-Anwar, Al-Allamah Al-Majlisi, Bd. 53, S. 40
Imam Al-Sadiq (Friede sei mit ihm) wurde nach dem Wort Allahs (gepriesen und erhaben sei Er) gefragt:
„Und an dem Tag, an dem Wir aus jedem Volk eine Schar derer versammeln, die Unsere Zeichen leugnen, und sie werden in Reihen [getrieben]“ [Heiliger Koran 27:83]. Da sagte er (Friede sei mit ihm): „Was sagen die Leute dazu?“ Ich sagte: „Sie sagen, es handle vom Tag der Auferstehung.“ Da sagte er (Friede sei mit ihm): „Sollte Allah am Tag der Auferstehung aus jedem Volk eine Schar versammeln und die übrigen zurücklassen?! Vielmehr handelt es sich tatsächlich um die Radsch'a (die Rückkehr). Was den Vers vom Tag der Auferstehung betrifft, so ist es folgender: ‚Und Wir werden sie versammeln und von ihnen niemanden zurücklassen. Und sie werden vor deinen Herrn in Reihen gestellt werden, [und Er wird sagen:] Ihr seid wahrlich zu Uns gekommen, so wie Wir euch das erste Mal erschaffen haben. Aber ihr behauptetet, Wir würden euch niemals einen Termin setzen‘ [18:47–48].“
Bihar Al-Anwar, Al-Allamah Al-Majlisi, Bd. 53, S. 40
Abi Abdullah Al-Barqi überlieferte, dass Abu Abdullah (Friede sei mit ihm) Dawoud Al Al-Riqi ansah und sagte: „Wer einen Mann von den Gefährten des Qa’im (Friede sei mit ihm) sehen möchte, der schaue auf diesen Mann (Dawoud Al-Riqi).“
Und an einer anderen Stelle sagte er (Friede sei mit ihm): „Sein (Dawoud Al-Riqis) Rang unter euch sei derselbe wie der Rang von Al-Miqdad, Allah habe Erbarmen mit ihm.“
Mo’jam Ahadeeth Imam Al-Mahdi (AS), Al-Shaikh Ali Al-Korani, Bd. 4, S. 98; Ikhtyar Ma’rifat Al-Rijal, Shaikh Al-Tusi, Bd. 2, S. 704; Al-Iqath min Al-Haj’a bil Burhan ala Al- Raj’a, Al-Hurr Al-‘Ameli, S. 250[1][2][3]
Imam Hussain (Friede sei mit ihm) kehrt zur Zeit des Qaim als einer der 12 Mahdis zurück. Die meisten Schiiten wissen, dass Imam Hussain (Friede sei mit ihm) der Erste ist, der für die Radsch'a zurückkehrt.
Die Zwölferschiiten meinen, dass die folgenden Überlieferungen von einer Radsch'a handeln, die ganz, ganz am Ende der Zeit stattfindet, nach der Rückkehr und dem Tod von Imam Mahdi (Friede sei mit ihm):
Burayd Al-Ijli sagte, dass Abu Abdullah (Friede sei mit ihm) in einem langen Hadith sagte: „Wahrlich, Allah hat Al-Hussein (Friede sei mit ihm) versprochen, dass Er ihn in diese Welt zurückbringen wird, damit er selbst an denen Rache nehmen kann, die ihm das angetan haben.“
Al-Iqath min Al-Hajaa' bil Burhan ala Al-Raj’a, Al-Hurr Al-‘Ameli, Seite 233
Von Aba Abdillah Al-Sadiq (Friede sei mit ihm): „Wahrlich, der Erste, der in diese Welt zurückkehrt, ist Al-Hussein, der Sohn Alis (Friede sei mit ihm), und seine Gefährten. Und Yazeed, der Sohn Muawiyas. Und er wird sie wahrlich Auge um Auge töten.“ Dann rezitierte Abu Abdillah (Friede sei mit ihm): „Dann gaben Wir euch die Rückkehr mit Sieg über sie zurück. Und Wir stärkten euch mit Vermögen und Söhnen und machten euch zahlreicher an Mannschaft“ (Heiliger Koran 17:6).
Bihar Al-Anwar, Al-Allamah Al-Majlisi, Bd. 53, S. 76
Von Imam Al-Sadiq (Friede sei mit ihm): „Der Erste, für den sich die Erde spaltet und der in die körperliche Welt zurückkehrt, ist Al-Hussain bin Ali (Friede sei mit ihnen), und die Rückkehr ist keine allgemeine, sondern eine besondere; niemand kehrt zurück außer dem, der im Glauben vollkommen und rein war, oder vollkommen und rein im Unglauben.“
Bihar al-Anwar, Al-Allamah Al-Majlisi, Bd. 53, S. 39
Aber die Mörder Al-Hussains waren gewiss „vollkommen rein im Unglauben“ und müssen daher ebenfalls während dieser einzigartigen Rückkehr zur Zeit des Qaim zurückkehren. Gewiss erfüllt Allah also Sein Versprechen an Al-Hussein (Von ihm ist der Friede) in dieser Rückkehr.
Daher beweist die folgende Überlieferung eindeutig, dass Imam Al-Hussain (Von ihm ist der Friede) während der Radsch'a zur Zeit des Qaim (Von ihm ist der Friede) zurückkehrt:
Imam Abu Jafar Al-Baqir (Friede sei mit ihm) sagte: Wahrlich, Al-Hussein (Friede sei mit ihm) sagte zu seinen Gefährten: „Frohe Botschaft euch vom Paradies, denn bei Allah, wir werden ruhen, so lange Allah will, nach dem, was uns widerfährt. Dann wird Allah uns und euch hervorbringen, wenn unser Qaim erscheint, und Er wird an den Unterdrückern Rache nehmen, und ihr und ich werden sie in Ketten und Fesseln und unter [verschiedenen] Arten der Qual sehen.“
Enzyklopädie der Worte von Imam Hussein (Friede sei mit ihm) – Hadith-Komitee am Institut Baqir Al-Ulum (Friede sei mit ihm) – S. 498
Ahmed ibn Uqba überlieferte von seinem Vater, er sagte: „Wir fragten Abu Abdullah (Friede sei mit ihm) nach der Radsch'a (Reinkarnation), ob sie wahr sei.“ Da sagte er (Friede sei mit ihm): „Ja.“ Da wurde zu ihm (Friede sei mit ihm) gesagt: „Wer kommt als Erster hervor?“ Da sagte er (Friede sei mit ihm): „Al-Hussain kommt auf der Spur des Qaim (Friede sei mit ihm) hervor.“ Da sagte ich zu ihm: „Und alle Menschen mit ihm?“ Da sagte er (Friede sei mit ihm): „Nein, vielmehr wird es so sein, wie Allah (gepriesen und erhaben sei Er) in Seinem Buch erwähnte: ‚An dem Tag, an dem in das Horn geblasen wird, so dass ihr in Scharen hervorkommt‘ [Heiliger Koran 78:18], ein Volk nach dem anderen.“
Bihar Al-Anwar, Al-Allamah Al-Majlisi, Bd. 53, S. 103
Imam Al-Sadiq (Von ihm ist der Friede) sagte: „Der Erste, der in diese Welt zurückkehren wird (zur Zeit des Mahdi (Friede sei mit ihm)), ist Al-Hussein Ibn Ali (Friede sei mit ihm), der herrscht, bis ihm wegen seines hohen Alters die Augenbraue über die Augen fällt.“
Bihar Al-Anwar, Al-Allamah Al-Majlisi, Bd. 53, S. 46
Von Jabir Al-Jofi: Ich hörte Aba Ja’far (Friede sei mit ihm) sagen: „Dann wird Al-Montassir (der Sieger) in die Dunya (dieses irdische Leben) hervortreten und sein Blut und das Blut seiner Gefährten rächen.“
Bihar Al-Anwar, Al-Allamah Al-Majlisi, Bd. 53, S. 101
„Al-Sadiq sagte: ‚O Bashar, Allah erbarme sich deiner, verrate nicht das Geheimnis dessen, was ich dir von dem Geheimnis Allahs allein gegeben habe.‘ Dann sagte Al-Sadiq: ‚Die Angelegenheit des Qaim und seines Aufstands liegt bei Allah allein.‘ Ich sagte: ‚O Herr, hat er denn keine Zeichen?‘ Al-Sadiq sagte: ‚Vielmehr hat er verschiedene Zeichen.‘ Ich sagte: ‚Welche sind das, o Herr?‘ Al-Sadiq sagte: ‚Ein Feuer, das von dort kommt.‘ Und er zeigte mit der Hand in Richtung der Qibla und nach Osten. Ich sagte: ‚O Herr, all dies in einer Nacht?‘ Al-Sadiq sagte: ‚Ja, und es gibt eine Maskh in Indien und Sindh. Und Al-Hussein betritt Hulwan.‘“
Al-Haft Al-Shareef, Al-Mufaddel ibn Omar Al-Jofi, Tür 65, S. 353 (Englisch und Arabisch)
Radsch'a im Tafsir (in der Auslegung) der Ahlul-Bayt (Von ihnen ist der Friede)
Tafsir Al-Ayashy:
Sereen sagte: Ich war bei Abu Abdillah, als er (Friede sei mit ihm) zu mir sagte: „Was sagen die Leute zu diesem Vers: ‚Und sie schwören bei Allah ihre festesten Eide, dass Allah den, der stirbt, nicht auferwecken wird?‘ [Heiliger Koran 16:38].“ Ich sagte zu ihm (Friede sei mit ihm): „Die Leute sagen, [die in diesem Vers Gemeinten sagen,] es gebe keinen Tag der Auferstehung und keinen Tag des Gerichts und keinen Tag der Versammlung.“ Da sagte der Imam (Friede sei mit ihm): „Bei Allah, sie haben gelogen! Vielmehr handelt dieser Vers davon, wenn der Qa'im aufsteht und die Zurückgekehrten mit ihm zurückkehren! Dann werden die, die euch widersprechen, zu euch sagen: ‚Euer Staat ist erschienen, o Schia! Und das ist eine Lüge von euch! Ihr sagt: „der und der ist zurückgekehrt“ und „der und der ist zurückgekehrt“! Bei Allah, Allah bringt die, die gestorben sind, nicht in diese Welt zurück!‘ Habt ihr nicht gesehen, dass [die im Vers Gemeinten] bei Allah ihre festesten Eide schworen?! Da sagte Allah: ‚Vielmehr ist es ein wahres Versprechen, das Ihn bindet, aber die meisten Menschen wissen es nicht, damit Er ihnen klarmache, worüber sie uneins sind, und damit die Ungläubigen erkennen, dass sie Lügner waren. Unser Wort zu einer Sache, wenn Wir sie wollen, ist nur, dass Wir zu ihr sagen: „Sei!“, und sie ist‘ [Heiliger Koran 16:38,39,40].“
Al-Kafi – Band 8, Buch 1, Kapitel Nr. 14, Über die Worte Allahs ‚Sie schwören bei Allah ihre festesten Eide …‘ (16:38)
„Die Weiße Radsch'a“ zur Zeit des Sohnes von Imam Mahdi (Von ihm ist der Friede)
Der folgende Hadith besagt eindeutig, dass der Sohn von Imam Mahdi, der eine Abwesenheit hat – ein Hinweis auf Imam Ahmed Al-Hassan –, während der „Weißen Radsch'a“ Vergeltung für alles Vorangegangene bringen wird:
Al-Asbagh ibn Nabata sagte: „Ich ging zum Befehlshaber der Gläubigen (Friede sei mit ihm) und fand ihn in Gedanken versunken, wie er Linien in die Erde zog. Da sagte ich zu ihm: O Befehlshaber der Gläubigen, warum sehe ich dich nachsinnen?“ Da sagte er: „Ich denke an einen Mann, der vom elften meiner Söhne geboren werden wird; er ist der Mahdi, der sie mit Gerechtigkeit und Billigkeit erfüllen wird, so wie sie mit Unterdrückung und Ungerechtigkeit erfüllt war. Er wird eine Abwesenheit haben, in der Menschen in die Irre gehen und andere rechtgeleitet werden; diese [Rechtgeleiteten] sind die Guten dieser Gemeinschaft mit den Guten dieser Nachkommenschaft.“ Da sagte ich: „Und dann?“ Da sagte er (Friede sei mit ihm): „Dann tut Allah, was Er will, mit der Weißen Radsch'a (der Rückkehr) und der leuchtenden Runde (ein anderes Wort für Radsch'a) und dem Hervorbringen der gierigen Seelen und der Rache und dem Nehmen des Rechts und der Strafe für alles Vorangegangene. Dann vergibt Allah, wem Er will.“
Al-Hidaya al-Kubra, Al-Hussayn ibn Hamdan Al-Khusaybi, S. 362
Der elfte Imam unter den Söhnen von Imam Ali (Von ihm ist der Friede) ist Imam Mahdi (Von ihm ist der Friede); der Sohn von Imam Mahdi, von dem Imam Ali spricht, ist also Imam Ahmed Al-Hassan (Von ihm ist der Friede).
Und Imam Ahmed Al-Hassan (Von ihm ist der Friede) ist derjenige, der, beginnend im Jahr 2008, in eine sechs Jahre währende Abwesenheit eintrat, wie Imam Ali (Von ihm ist der Friede) erwähnte. Und diese Abwesenheit war eine stille Abwesenheit, in der alle Walijah und Bitana (alle seine Vertrauten) von der Da’wa abfielen, wie es der Gesandte Allahs Muhammad (Friede sei mit ihm und seiner Familie) erwähnt hat.
Die Rückkehr der Toten, um mit dem Qaim (Friede sei mit ihm) zu sein
„Sie erhielten eine göttliche Eingebung aus dem Reich der Himmel durch die wahren Visionen, und sie kennen Dinge aus dem Verborgenen mit der Erlaubnis Allahs, und manche von ihnen haben den Rang der Prophetenschaft, und jeder von ihnen steht gemäß seinem eigenen Rang und der Erhabenheit seiner Stellung.
Beachte: „Gemäß ihrem Rang und der Erhabenheit ihrer Stellung bei Allah (gepriesen und erhaben sei Er), und manche von ihnen sind Gesandte unter den gesandten Propheten (Friede sei mit ihnen), doch sie alle sind sich in einer Sache einig, denn Allah ist einer, und ihre Eintracht ist ein Beweis für ihre Aufrichtigkeit und die Aufrichtigkeit derer, die ihnen folgen; daher sind diejenigen, die in den Himmeln aufsteigen und den Rang der Prophetenschaft erreichen, jene 313, sie sind die Gefährten des Qaim (Friede sei mit ihm).“
Abi Himran ibn Ayon sagte: Ich sagte zu Abi Ja'far Al-Baqir (Friede sei mit ihm): „Gab es bei den Kindern Israels etwas, wovon es hier nichts Entsprechendes gibt?“ Da sagte er (Friede sei mit ihm): „Nein.“ Da sagte ich: „Dann erkläre mir das Wort Allahs: ‚Hast du nicht auf jene geblickt, die zu vielen Tausenden aus ihren Häusern auszogen, aus Furcht vor dem Tod? Allah sagte zu ihnen: Sterbt! Dann machte Er sie wieder lebendig‘“ [2:243], bis die Leute sie ansahen. Ließ Er sie dann von ihrem Tag an sterben, oder brachte Er sie in die Welt zurück?“
Bihar Al-Anwar, Al-Allamah Al-Majlisi, Bd. 13, S. 381
Dies beweist also, dass es eine neue Auferstehung gibt.
Beachte, was der Imam sagt:
„Er brachte sie in die Welt zurück, und sie lebten in Häusern und aßen Speise und heirateten Frauen, und sie blieben in diesem Zustand, so lange Allah wollte, dann starben sie.“
Imam Abi Abdullah sagt, dass die in dem Vers erwähnten Menschen ein Volk aus einer der Städte von Sham (der Levante) waren und 70.000 Haushalte umfassten, und eine Seuche suchte sie ständig heim, ein- oder zweimal im Jahr; da beschlossen diese Menschen, dass sie die Stadt verlassen würden, wenn die Seuche zurückkehrte. Als die Seuche zurückkehrte, verließen sie alle die Stadt und die Seuche, und sie entgingen der Seuche und zogen durch das Land, so lange Allah wollte, bis sie zu einer Stadt kamen, die zerstört und von ihren Bewohnern verlassen war.
Da ließen sie sich darin nieder. Und als sie ihr Gepäck abgelegt hatten und sich sicher fühlten, dort zu bleiben, sagte Allah (gepriesen und erhaben sei Er) zu ihnen:
„Sterbt.“
Da starben sie in eben jener Stunde, und ihre Körper verwesten.
Der Imam sagt, sie starben alle, sie starben also in eben jener Stunde, und nach einer Weile verwesten ihre Körper, das heißt, sie wurden zu Staub. Da kam ein Prophet unter den Propheten der Kinder Israels an ihnen vorüber, dessen Name Hizqeel war. Das heißt, er ist ein gesandter Gesandter.
Als er diese Gebeine sah, weinte er und sprach zu seinem Herrn: „O Herr, wenn Du wolltest, würdest Du sie in eben dieser Stunde auferwecken, so wie Du sie hast sterben lassen; sie machten Deine Länder blühend, brachten Deine Diener zur Welt und dienten Dir.“
Als Hizqeel (Friede sei mit ihm) diese Worte gesprochen hatte, sah er, wie die Gebeine zueinander zu fliegen begannen, bis sie (die Menschen) wieder lebendig wurden, einander ansahen, zu Allah (gepriesen und erhaben sei Er) flehten und Allahu Akbar sagten.
Da sagte Hizqeel: Ich bezeuge, dass Allah (gepriesen und erhaben sei Er) zu allem fähig ist. Dies bezieht sich auf den Koranvers, und wie ihr wisst, kommt die Auslegung des Verses allein von der Familie Muhammads (Friede sei mit ihnen). Dies ist also ein Koranvers und eine Auslegung von der Familie Muhammads (Friede sei mit ihnen).
Zweitens: Von Abi Abdillah (Friede sei mit ihm) in einer langen Überlieferung, in der die Geschichte Nebukadnezars erwähnt wird: Nachdem die Kinder Israels getötet worden waren, ritt Armeia (Jeremia) auf einem Esel aus, und er sah, wie die Raubtiere der Erde und des Himmels diese Leichen fraßen. Da sagte er zu sich selbst: „Wie wird Allah jene lebendig machen, deren Glieder von Raubtieren aufgefressen wurden!? Ihr Fleisch befindet sich nun im Magen dieser Tiere. Wie wird Allah jene lebendig machen, deren Glieder von Raubtieren aufgefressen wurden!?“ Da nahm Gott seine Seele zurück, und dies ist das Wort Allahs (gepriesen und erhaben sei Er):
Der Imam fährt fort und sagt: Da gab Allah ihm ein und sprach: „Wie lange bist du geblieben?“ Nachdem er wieder zum Leben gebracht worden war, wurde er gefragt: „Wie lange bist du geblieben?“ Er sagte: „Ich bin einen Tag geblieben.“ Dann sah er die Sonne hoch am Himmel stehen und sagte: „Oder einen Teil eines Tages.“ Er (gepriesen und erhaben sei Er) sagte: „Vielmehr bist du hundert Jahre geblieben. Sieh auf deine Speise und dein Getränk; sie haben sich mit der Zeit nicht verändert.“ Das heißt, sogar die Speise und das Getränk verdarben mit der Zeit nicht. So steht es in Bihar Al-Anwar verzeichnet.
Drittens: Es gibt noch einen weiteren Koranvers samt Auslegung durch die Familie Muhammads (Friede sei mit ihm und seiner Familie), Imam Al-Sadiq (Friede sei mit ihm):
Und [erinnert euch], als ihr sagtet: „O Mose, wir werden dir niemals glauben, bis wir Allah offen sehen“; da ergriff euch der Donnerschlag, während ihr zuschautet. Dann erweckten Wir euch nach eurem Tod, auf dass ihr vielleicht dankbar seid.
Der Heilige Koran, Kapitel 2 (Al-Baqarah), Verse 55–56
Von Imam Al-Ridha (Friede sei mit ihm), der diesen Vers auslegte, heißt es, er sagte:
Der Sprecher Allahs, Mose, Sohn des Imran (Friede sei mit ihm), wusste, dass Allah (gepriesen und erhaben sei Er) zu erhaben ist, um mit den Augen gesehen zu werden; als aber Allah (gepriesen und erhaben sei Er) zu ihm sprach und ihn im (göttlichen) Gespräch in Seine Nähe zog, kehrte er zu seinem Volk zurück und sagte ihnen, dass Allah (gepriesen und erhaben sei Er) zu ihm gesprochen und ihn im (göttlichen) Gespräch in Seine Nähe gezogen habe. Da sagten sie: „Wir werden dir nicht glauben, bis wir Ihn (gepriesen und erhaben sei Er) hören, so wie du es getan hast.“
Seine engen Gefährten sagten ihm diese Worte, und das Volk zählte 700.000 Männer! So wählte er von ihnen 70.000 aus.
Hier sind einige Überlieferungen, die besagen, dass manche der Propheten und Gesandten zurückkehren werden, um den Qaim zu unterstützen:
Von Al-Mufadhal Bin Omar, von Abi Abdillah Al-Sadiq (Friede sei mit ihm): „Zum Qaim werden aus dem Rücken von Al-Kufa 27 Männer hervortreten, 15 vom Volk des Mose, die mit der Wahrheit leiteten und damit gerecht richteten.“
Der Imam sagte: „Sieben von den Leuten der Höhle und Josua, der Sohn des Nun“, der Nachfolger des Mose (Friede sei mit ihm), „und er ist ein Prophet (Friede sei mit ihm), und Salman al-Farsi und Abul Dujana Al-Ansary und Al-Miqdad bin Al-Aswad und Malik Al-Ashtar; sie werden zwischen seinen Händen (denen des Qaim) Unterstützer und Herrscher sein.“
Al-Irshad – Al-Shaikh Al-Mufid, Bd. 2, S. 386
Die Teile des Dua Ahad, die auf die Rückkehr der Gefährten zur Zeit des Qaim hinweisen, sind:
O Allah, sende unseren Herrn, den Anführer, den Rechtleiter, den Rechtgeleiteten (Mahdi), den Aufstehenden (Qaim) mit Deinem Befehl … O Allah, erneuere für ihn meinen Bund … O Allah, mache mich zu einem seiner Helfer, Beistände und Beschützer … O Allah! Wenn der Tod zwischen mich und ihn tritt (vor dem Wiedererscheinen), (der Tod,) den Du Deinen Dienern zur Pflicht gemacht und bestimmt hast, dann erwecke mich aus meinem Grab, in mein Leichentuch gehüllt, mein Schwert gezogen, meine Lanze entblößt, dem Ruf des Rufers in Städten wie in Wüsten folgend …
Dua Ahad