Die 7 bemerkenswertesten Wunder von Abdullah Hashem
Text wird auf Deutsch gelesen
Originalartikel auf The Divine Just State lesen
Abdullah Hashem hat zahlreiche Wunder vollbracht, die ich und viele andere Gläubige bezeugen können. Hier werden schriftliche und Videozeugnisse vorgestellt, die sieben seiner bemerkenswertesten Wunder hervorheben, darunter die Auferweckung einer Toten und die Wiederherstellung des Augenlichts eines Blinden.
Von Sarah Batul

Aba Abdillah Jaafar, der Sohn Mohammeds, sagte: „Es gibt kein Wunder unter den Wundern der Propheten und Stellvertreter, ohne dass Gott, der Allmächtige, ein ähnliches durch die Hände unseres Aufstehenden erscheinen lässt, um den Beweis gegen unsere Feinde vollständig zu erbringen.“ (Mo'jam Ahadith Al Imam Al Mahdi, Al Korani, Bd. 3, S. 373)
Haben Sie sich je gefragt, wie es sich anfühlen muss, an der Seite von Mose, Jesus, Muhammad und den Propheten und Gesandten der Vergangenheit zu gehen? Heute ist diese Erfahrung nicht nur eine ferne Erinnerung oder eine Geschichte aus uralten Zeiten. Durch die Zeugnisse der Gefährten des Aufstehenden gewinnen wir einen Einblick darin, was es bedeutet, in unserer Zeit an der Seite eines Mannes zu gehen, der den Geist Gottes in sich trägt, und die Entfaltung vieler Wunder mitzuerleben. In diesem Artikel werde ich 7 der Wunder schildern, die Abdullah Hashem Aba Al-Sadiq vollbracht hat.
Die Auferstehung
Eines der bemerkenswertesten Wunder von Aba Al-Sadiq ist die Auferweckung einer Frau von den Toten, so wie Jesus einst Lazarus wieder zum Leben erweckte. Diese Frau ist meine Mutter Shaheen, die einen schweren Herzinfarkt erlitt. Sie wurde in die Klinik für Herzchirurgie in Koblenz, Deutschland, eingeliefert, wo ihr Zustand kritisch war. Ihr Chirurg sagte uns mit seinen eigenen Worten:
„Ich entschied mich, die Familie anzurufen. Normalerweise tue ich das nicht, bevor ich die Operation beginne. Aber die Chancen, dass sie überleben würde, lagen bei nur 5 Prozent, und die Chance, die Operation zu überleben und sich zudem mit guter Herzfunktion vollständig zu erholen, lag bei 1 oder 2 Prozent.“
Aba Al-Sadiq ging mit meinem Vater Waqar und einigen Familienmitgliedern ins Krankenhaus und blieb während dieses gewaltigen Ereignisses an ihrer Seite. Trotz der sehr geringen Überlebenschancen hatte Aba Al-Sadiq vollkommenes Vertrauen, dass sie genesen würde, doch ihre Rückkehr erforderte fünfzig Prozent seines eigenen Glaubens und fünfzig Prozent des Glaubens der Gläubigen. Seinen Teil hatte er bereits erfüllt. Aba Al-Sadiq sagte zu meinem Vater Waqar:
„Wenn du willst, dass Shaheen diesen Eingriff lebend übersteht, musst du Gewissheit haben. Also erhebe deine Hände zu Gott und wünsche dir das wirklich.“
Als mein Vater in sich hineinblickte, um diesen Glauben zu finden, und die Prognosen der Ärzte über ihre Überlebensrate beiseiteschob, brach in seinem Herzen etwas hervor – eine Gewissheit, dass sie trotz der Aussichten überleben würde.
Während der Operation hatte meine Mutter einen Herzstillstand. Ihre Seele, die ihren Körper verlassen hatte, erlebte die Welten jenseits dieses Lebens. Während ihrer Nahtoderfahrung sah sie niemand anderen als die Mahdis, Ahmed Al-Hassan, Abdullah Hashem (Aba Al-Sadiq) und Al-Mahdi (Mose) – jene rechtschaffenen Nachfolger, die im Testament des Propheten Muhammad erwähnt werden und als Beweis für die Menschheit dienen.
Aba Al-Sadiq sagte uns, dass meine Mutter zurückkehren würde, und sie kehrte zurück. Sie erwachte und versetzte das medizinische Personal in Erstaunen. Der Arzt, der sie operiert hatte, bezeichnete ihre Genesung angesichts ihrer Überlebenschance von 5 % als ein Wunder.
Nach ihrer Rückkehr ins Leben berichtete meine Mutter von ihrer Erfahrung und beschrieb ihre Begegnung mit den Mahdis. Sie spürte eine Kraft, die sie zurückzog, als sie auf einen sehr hellen Raum zuging. Ohne den Schatten eines Zweifels war diese Kraft Aba Al-Sadiq, der sie zurückzog, denn auf der anderen Seite war er derjenige, der ein Wunder vollbrachte.
Ihre Auferstehung war nicht bloß eine wundersame Wiederherstellung des Lebens; sie war ein Zeichen und eine Bestätigung der göttlichen Autorität des Qaim und der Legitimität der im Testament des Propheten erwähnten Mahdis. Sie diente als deutliche Erinnerung daran, dass die Grenze zwischen Leben und Tod allein in der Macht Gottes liegt und dass Er diese Macht denen verleiht, die Er zu Seinen Stellvertretern auf Erden erwählt.

Den Mond verschwinden lassen
Einer der bemerkenswertesten Berichte, deren Zeugen die Gläubigen wurden, betrifft den Qaim, der den Mond verschwinden ließ. Dieses Wunder erinnert an die Zeichen, die die Propheten der Vergangenheit zeigten, etwa die Spaltung des Mondes durch den Propheten Muhammad. Dieses Ereignis war ein Zeichen für die Ungläubigen, ein deutlicher Beweis göttlicher Macht und ein Zeugnis für die Wahrheit seines Prophetentums.
In der Gegenwart ereignete sich ein ähnliches Wunder, als der Qaim dabei beobachtet wurde, wie er den Mond vom Himmel verschwinden ließ. Es war der 14. September 2018 in Deutschland. Es war ein Freitagabend, und über sechzig Gläubige waren anwesend. Ich war selbst Zeuge. Wir hatten uns an unserem üblichen Treffpunkt um ein Lagerfeuer versammelt, über uns die Mondsichel. Aba Al-Sadiq sprach über den bisherigen Weg und erklärte, wie die jordanische Regierung und ähnliche Tyrannen erschüttert waren und versuchten, den Satellitenkanal der Religion abzuschalten. Aba Al-Sadiq sprach auch zu uns über die Katastrophen, die auf uns zukommen, und er drängte uns, darum zu beten, dass Gott diese Prüfungen, Drangsale und alle Sorgen der Menschen von uns nehme.
Nachdem er sein Gebet beendet hatte, wandte er uns den Rücken zu, während wir gemeinsam in Reihen standen, wie zum Freitagsgebet. Sobald Aba Al-Sadiq geendet hatte, ging er in die Niederwerfung, und wir alle folgten ihm. Ohne es zu bemerken, blickten wir alle zur Mondsichel. Als wir uns aufrichteten, bat er Gott noch einmal, den Heiligen Geist auf die Gemeinschaft herabzusenden und die Katastrophen zu beseitigen. Dann ging er erneut in die Niederwerfung, die Mondsichel noch immer über uns. Als Aba Al-Sadiq sich zum letzten Mal erhob, war der Mond verschwunden. Es war keine Wolke in Sicht. Jemand rief: „Der Mond ist weg, der Mond ist weg!“ Wir alle suchten ihn und schworen, dass er noch einen Augenblick zuvor am Himmel gestanden hatte, aber wir konnten nicht sehen, wohin er verschwunden war. Wir suchten nach Wolken, doch es gab keine. Es war klar: Gott hatte ein Zeichen gesandt, dass unsere Gebete erhört worden waren. Wir hatten um die Beseitigung der Katastrophen gebeten, und als Antwort nahm Gott als Zeichen den Mond hinweg – eine Antwort für jene, die glauben.
Tahani Hashem, die Adoptivtochter von Abdullah Hashem, schilderte diese Ereignisse mit ihren eigenen Worten: „Das Verschwinden des Mondes symbolisierte all die Prüfungen und Drangsale, von denen wir beteten, dass sie beseitigt würden, und was ebenfalls beseitigt worden war, war das, was wir gefühlt hatten; danach wussten wir, dass für Gott nichts schwierig ist.“

Tatsächlicher Ort der Versammlung und der Niederwerfung, Deutschland
Die Gläubigen, die dieses Ereignis miterlebten, waren von Ehrfurcht und Überzeugung überwältigt, denn sie erkannten, dass sie in der Gegenwart eines Mannes standen, der die Autorität und die göttliche Macht der Propheten trug. Dieses Ereignis war eine Erinnerung daran, dass Gottes Zeichen in der Welt weiterhin erscheinen, und zwar durch die Hände derer, die Er zur Rechtleitung der Menschheit bestimmt hat.
Die Heilung eines Blinden
Der Mahdi kommt mit den Wundern der früheren Propheten, und eines der größten Wunder Jesu war die Heilung eines Blinden. Dasselbe Wunder geschah mit Aba Al-Sadiq, als eine der Schwestern in der Gemeinschaft ihr Augenlicht verlor. Rawda erzählt ihre Geschichte.
„Ich war vor meinem Schlafzimmer, als plötzlich auf einem Auge alles dunkel wurde. Es war, als hätte sich mein Auge geschlossen, aber ich wusste, dass es offen war. Mein Sehen fühlte sich seltsam an. Ich rannte in Panik zum Spiegel und versuchte, es zu öffnen.“ Ihr Augenlid war offen, doch ihr Blick blieb schwarz. Angst ergriff sie. Verzweifelt rannte sie zu Schwester Hadil: „Mit meinem Auge stimmt etwas wirklich nicht.“
Sie suchte die Ärzte in der Gemeinschaft auf, zuerst Dr. Yasmine, dann Dr. Irfan. Beide erkannten sofort den Ernst ihres plötzlichen Sehverlusts. Es war ein medizinischer Notfall. „Hadil versuchte, mich zu beruhigen, aber ich konnte immer noch nicht sehen. Ich dachte, ich würde für immer so bleiben“, erzählt sie.
Während Rawda verzweifelt war, ging Aba Al-Sadiq zufällig vorbei. Er bemerkte ihre Not und blieb stehen. Dr. Irfan war bei ihnen und beurteilte ihren Zustand, bevor er kurz die Klinik aufsuchte, um etwas zu holen. In diesem Moment, erinnert sich Rawda, „streckte Aba Al-Sadiq ruhig die Hand aus und berührte mein Auge. Innerhalb von Sekunden kehrte mein Augenlicht zurück.“ Erleichterung überkam sie.
Aba Al-Sadiq berührte ihr Auge, so wie Jesus es bei mehreren Gelegenheiten tat, und ihr Augenlicht wurde wiederhergestellt. „Ich konnte meinen Augen nicht trauen. Es war, als hätte die Erleichterung mein Auge getroffen, und langsam kam mein Sehvermögen zurück.“ Beide Ärzte waren sprachlos.
In der ganzen Gemeinschaft haben sich durch Aba Al-Sadiq viele Heilungswunder ereignet, die die göttliche Macht widerspiegeln, die der Stellvertreter Gottes innehat.

Der brennende Dornbusch
Dies ist eines der größten Wunder, die sich für die Gemeinschaft ereignet haben, und einer der stärksten Beweise, die Gott den Menschen für die Wahrhaftigkeit von Aba Al-Sadiq gegeben hat.
Es war Juni, gegen 23 Uhr in Schweden. Es war eine stille, helle Nacht, und die Ansar hatten sich in der Arche Noah versammelt. Die Arche Noah, der Vortragssaal, war unser Versammlungsort, um von Aba Al-Sadiq zu lernen. Innerhalb dieser heiligen Mauern wurden viele große Geheimnisse mitgeteilt. In jener Nacht hielt uns Vater einen Vortrag über Mose und den brennenden Dornbusch, durch den Gott zu Mose sprach.
Ailia Hallal erzählte uns: „Vater nahm uns mit auf diese unglaubliche Reise durch die Zeit und teilte mit uns die Ähnlichkeiten zwischen der altägyptischen Religion und ihrer Verbindung zu den abrahamitischen Glaubensrichtungen, etwa dass die Bundeslade ein Nachbau der Barke des Horus ist und dass der Grundriss der Stiftshütte dem Grundriss des Hofes von Pharao Ramses II. ähnelte.“
Das alles leuchtete den Ansar ein, denn natürlich übernahmen die Propheten andere Baustile aus örtlichen Traditionen, so wie auch die frühe Kirchen- oder Moscheearchitektur zu ihrer jeweiligen Epoche passt.
Schwester Yasmina El Ghazzaz hatte sich uns in Schweden angeschlossen, zusammen mit unserem Bruder Mustapha Moussa Frih, beide aus Frankreich. Yasmina erzählte, wie sie von den Gläubigen von den Wundern von Aba Al-Sadiq gehört hatte und wie geehrt und erstaunt sie war, mit seiner Gemeinschaft ihr erstes Wunder zu erleben:
„Bevor ich mich der Gemeinschaft anschloss, sah ich den Satellitenkanal Black Banners. Meine Lieblingsserie war ‚Chasing a Miracle‘. Die Wunder zu sehen, die Aba Al-Sadiq vor den Gläubigen vollbracht hatte, war wirklich erstaunlich, und ich wollte bei ihnen sein, und nun durfte ich endlich selbst etwas erleben.“
Die Brüder Taymour El Alfy und Jahmeel Musa berichten von dem Vortrag, der stattgefunden hatte: „Dieser Vortragssaal, in dem wir saßen, ähnelte, wie Aba Al-Sadiq uns sagte, der Stiftshütte der Israeliten“, sagt Jahmeel. Taymour erklärt: „Vater erzählte uns, wie Gott in der Bundeslade erscheinen würde, die in der Stiftshütte stand, und es war ein so gewaltiger Vortrag, dass man wirklich das Gefühl hatte, in der Stiftshütte zu sein, und wir wurden wirklich in jene Zeit und an jenen Ort versetzt.“
Die Offenbarung, die Aba Al-Sadiq den Ansar mitteilte, war, dass der Herr, „Ich bin“, der im brennenden Dornbusch zu Mose sprach, die Ahlul Kisa war. Das erstaunte und erschütterte die Gläubigen.
„Aba Al-Sadiq ließ uns verstehen, dass Gott früher durch Gegenstände unmittelbar zu Mose sprach und dass Er viele Schleier nehmen und durch sie sprechen kann. Er nahm einen Dornbusch als Schleier, dann sagte Er den Israeliten, sie sollten die Bundeslade bauen, weil sie eine Stufe erreicht hatten, auf der Gott in dieser Kiste unter ihnen wohnen konnte. Es war faszinierend und für meinen Verstand sehr neu“, sagte Jasmine.
Aba Al-Sadiq lehrte uns, dass die Propheten von der Zeit Adams bis zu Jesus unvollständige Worte waren und Gott durch Träume, Gegenstände, Eingebung oder, im Fall von Mose, durch das unmittelbare Hören der Stimme Gottes zu ihnen sprach. Das dauerte an bis zu Jesus, der eines der Vollständigen Worte war, und Gott sprach unmittelbar durch ihn zu den Menschen. Jesus, Muhammad und die Ahlulbayt bedurften keiner Offenbarungen durch Träume oder leblose Gegenstände, weil der Geist Gottes vollständig in ihnen wohnte, während die früheren Propheten Unvollständige Worte waren.
Schließlich ist die Wohnstätte Gottes heute nicht in irgendeinem Gegenstand, sondern in einem Menschen: dem Aufstehenden aus der Familie Muhammads, Aba Al-Sadiq, dem verheißenen Qaim der Endzeit, Abdullah, der im Testament des Propheten Muhammad erwähnt wird. Gehorsam ihm gegenüber ist Gehorsam gegenüber Allah, denn er ist die Bundeslade von heute, in der Gott wohnt und aus der Er zu den Menschen spricht.
Bruder Ali Muhammad erklärte, was er aus dem Vortrag von Aba Al-Sadiq verstanden hatte: „Der brennende Dornbusch war ein Feuer, das nicht verbrannte, wie ein helles Licht. Dieses Feuer, dieses Licht, das bei den Kindern Israels war, ist nun in Gestalt des Aufstehenden und seines Vaters Ahmed Al-Hassan unter uns, der Gott in der Schöpfung repräsentiert.“
Als wir auseinandergingen und uns auf den Weg zu unseren Zimmern machten, beschlossen einige Brüder und Schwestern, sich in den Zimmern der anderen zu versammeln, um den Vortrag zu besprechen. „Ich kümmerte mich um mein Kind, damit meine Frau Mishel am Vortrag teilnehmen konnte, und wurde daher von einer Gruppe von Brüdern auf dem Laufenden gehalten. Zu unserem Glück wurden wir Zeugen von etwas, das ich nie vergessen werde“, sagte Aun Haider.
„Es war nach Mitternacht, und ich war auf dem Weg zurück zu meinem Zimmer, als ich plötzlich wie erstarrt stehen blieb. Ein Schauer lief mir über den Rücken. Ich sah jenseits der Baumgrenze im dichten Wald vor mir eine riesige Kugel aus etwas, das wie helles Licht wirkte, als wäre ein Stern im Wald vor der Arche Noah gelandet, wo der Vortrag stattgefunden hatte. Zuerst wollte ich meinen Bruder Onur oder Caroline kontaktieren, die beide für die Sicherheit der Gemeinschaft zuständig sind. Ich nahm an, es sei eine Gruppe von Leuten mit üblen Absichten, die mit einer starken Lichtquelle in die Gemeinschaft hineinleuchteten, aber je länger ich es beobachtete, desto klarer wurde mir, dass dies keine künstliche Lichtquelle war. So etwas ist in den drei Jahren, die wir hier leben, nie vorgekommen. Ich brauchte meine Brüder und Schwestern, damit sie sahen, was ich sah, denn ich traute meinen Augen nicht. Also rannte ich los und klopfte an das nächstgelegene Fenster, um jeden, der drinnen war, herauszurufen. Das Licht gab keinen Laut von sich, es schwebte ein wenig auf und ab und wurde schwächer und stärker.“
Die Schwestern Jasmine Shareef, Yasmine Guissi, Yasmina El Ghazzaz, Myrah Batul, Emaan Hashem und die Brüder Ali Abbas, Aun Haider, Jahmeel Musa, Danyal Haider, Ali Haider, Zaraan Abbas, Ardijan Demorovic, James Pollard, Hamidreza Saghari, Taymour El Alfy, Mohamed Ali, Nadeem Abbas und ich selbst sahen dieses Licht und dokumentierten es. Manche von uns sagten einander scherzhaft und aufgeregt: „Ich habe das Licht gesehen! Ich habe das Licht gesehen!“, denn wir hatten ja tatsächlich ein Licht gesehen.
Unsere Schwester Emaan Hashem, die Adoptivtochter von Vater, sagte uns, sie habe gedacht, ein UFO sei im Wald gelandet. Auf ihrem Balkon stehend konnte sie nicht ausmachen, woher die Lichtquelle kam; es schien nur eine schwebende Kugel über der Baumgrenze zu sein. Sie erhellte die gesamte Umgebung.
Bruder Zaraan sagte uns, es passe zur Beschreibung des brennenden Dornbuschs, ein Licht ohne Rauch und ohne Geräusch und so strahlend hell, dass es den nächtlichen Wald erleuchtete. Zu dieser Zeit fanden keine Bauarbeiten statt, und in dieser Gegend hat es nie welche gegeben. Das Wunder, das sich ereignet hatte, war etwas, bei dem einem die Nackenhaare zu Berge stehen. Viele von uns wurden Zeugen von etwas so Zauberhaftem, dass wir es unser ganzes Leben lang nicht vergessen werden.

Während wir alle das Licht betrachteten und die Ruhe und Wärme in uns aufnahmen, die es in unsere Herzen legte, bemerkten wir, dass es langsam verblasste. Ich hörte eine der Schwestern rufen: „Aba Al-Sadiq ist da! Aba Al-Sadiq ist da!“ Ich wandte mich zu seinem Haus um, und er kam auf uns alle zu. Alle rannten sofort zu ihm. Ich blickte zurück zum Wald, und das Licht war verschwunden.
„Das Licht ging aus, und Aba Al-Sadiq stand da. Es war, als werde das Licht nicht mehr gebraucht, weil das wahre Licht direkt vor uns stand, in der Gestalt eines Menschen. Es war so schön“, sagte Jasmine voller Staunen.
Yasmine erklärte uns, was sie aus diesem Ereignis verstanden hatte: „Das Schönste der Nacht war für mich zu sehen, wie das Licht verschwand und in diesen großen Mann (Aba Al-Sadiq) überging. Das war für mich ein gewaltiges Zeichen für den Vortrag: Der Geist Gottes sprach durch den rauchlos brennenden Dornbusch, und nun hat dieser Geist diesen großen Mann als sein Gefäß erwählt.“ Genau wie es im Vortrag gesagt wurde: Der Geist Gottes sprach durch den Dornbusch, dann trat er schließlich in einen Menschen ein, der zu jener Zeit Jesus war, und nach ihm in die Ahlul Kisa.
Die Synchronizität von alledem hat mich wirklich umgehauen. Aba Al-Sadiq hat uns gesagt, dass die Sprache Gottes die Synchronizität ist. Es geht hier nicht einmal um die Quelle des Lichts, worauf uns Hamidreza aufmerksam machte, sondern darum, dass Gott das benutzte, was Er für geeignet hielt, um uns die Wirklichkeit von Aba Al-Sadiq mitzuteilen, und es war passend, dass es etwas war, das wie der brennende Dornbusch erschien, als Bezeugung des Vortrags. Niemand kann wirklich erfassen, wie ich mich innerlich fühlte, die Aufregung, die mich durchströmte, die intensive Leidenschaft und der Glaube in mir, die danach verlangten, der Welt zuzurufen: „Euer Retter ist hier, euer Retter ist hier!“ Ich war völlig sprachlos.
Myrah sagte, sie sei aufgeregt zu Aba Al-Sadiq geeilt, um ihm von diesem großen Ereignis zu berichten. „Ich fragte, was das Licht war, und er antwortete: ‚Es ist ein Zeichen für euch alle‘, und tief im Innern wussten wir alle bereits, dass alles, was er im Vortrag darüber gesagt hatte, wie der Geist Gottes von einem Dornbusch in einen lebenden Gesandten einzieht, die Wahrheit war, aber zu sehen, wie Gott es für uns bewies, war etwas ganz anderes“, schloss Myrah.
Die Nacht ging weiter, und viele der Schwestern kehrten in ihre Zimmer zurück. Aba Al-Sadiq rief Bruder Taymour an, um ihm zu sagen, er solle einige der Brüder nach draußen bringen. Sie nahmen die Boote und fuhren hinaus auf den See.
Taymour erzählte uns: „Er schrieb mir, ich solle die Brüder hinunter zum Steg bringen. Er sagte mir: ‚Ich werde zum See gerufen.‘ Wir gingen hinaus, es war ... was man den arktischen Sommer nennt, sodass es nie ganz dunkel wurde. Als wir zu den Hügeln blickten, wo die Brüder und Schwestern das Licht gesehen haben wollten, sahen ich und Aba Al-Sadiq genau dieses Licht, und nur für einen kurzen Augenblick, weil unsere Sicht verdeckt war.“
Die Brüder teilten mit ihrem Meister einen wunderschönen Moment, fuhren über den See und nahmen das Abenteuer der Nacht in sich auf. Taymour erzählte weiter, dass sie die Boote wendeten und in unser kleines Städtchen zurückkehrten und zum Feld der Träume gingen, wo das Licht erschienen war.
Taymour sagte mir, die Brüder hätten gesehen, wie Aba Al-Sadiq seine Hände zur Stelle des Lichts erhob und dann in die Niederwerfung fiel, und sie alle fielen hinter ihm in die Niederwerfung. Plötzlich setzte ein Chor von Vögeln ein, als sie sich vor dem mächtigen Herrn niederwarfen. Die Welt war in jener Nacht anders, die Sakina oder Ruhe war in der Luft zu spüren. Sie hatte sich um sie alle gehüllt und brachte vollkommenen Frieden in ihre Herzen. Sie spürten wirklich, wie die Worte „Friede sei mit euch“ Gestalt annahmen, und wussten: Wenn einer von ihnen in genau diesem Augenblick stürbe, würde er glücklich sterben, weil sie mit voller Gewissheit wussten, dass sie auf der wahren Religion Gottes starben.
„Die Vögel waren zuvor still und waren danach still, aber in diesem Moment der Niederwerfung fühlte es sich an, als sei die ganze Erde lebendig und singe und preise den Herrn.“
Als ich dieses große Wunder an der Seite meiner Brüder und Schwestern miterlebte, hallten die Worte Jesu in den Tiefen meines Geistes wider:
„Wer suchen will, wird finden.“
Wir haben ihn gefunden ... wir haben den Mose unserer Zeit gefunden.
Das Licht am Himmel
Seit Anbeginn der Menschheit werden Geschichten von Begegnungen der Menschen mit übernatürlichen Wesen erzählt, über Generationen hinweg weitergegeben durch Volksüberlieferung, alte Legenden, Mythologie und religiöse Schriften. Ob als Engel oder, in moderner Ausdrucksweise, als Außerirdische beschrieben, diese Wesen haben die menschliche Vorstellungskraft seit Jahrtausenden gefesselt. Die Schriften haben uns gelehrt, dass Engel menschliche Gestalt annehmen oder sich zuweilen als das zeigen, was das menschliche Auge zu sehen vermag, etwa als strahlendes Licht. Sie bringen Wunder mit, die an alte Geschichten erinnern, wie man sie in der Tora findet, etwa die Räder Ezechiels oder den Bericht von Elija, der in einem Feuerwagen aufstieg.
Am Rand der Insel loderte ein Lagerfeuer. Das Feuer brannte hoch und wild und schickte Funken in spiralförmigen Bahnen in die kühle Luft. Joseph McGowen, der in dem mir vorgelegten Videomaterial das Ereignis bezeugt, erwähnt in seinem Zeugnis:
„Ich möchte ein Wunder von Aba Al-Sadiq bezeugen ...“
Während seine Worte die Luft erfüllten, seine Kamera auf ihn selbst und den Nachthimmel hinter ihm gerichtet, verschwamm die Welt um mich herum zu einem weißen Rauschen. Ich konnte Josephs Worte nicht mehr hören, denn auf einem weiteren Video, das zusammen mit Josephs Zeugnisvideo geschickt worden war, war mein Blick auf eine einzelne Stelle im Material geheftet, eine Lichtkugel ... eine ätherische, riesige Lichtkugel.
Es war ein Freitag. Etwa vierzig Männer versammelten sich unter den Sternen, die Brüder schlossen sich Aba Al-Sadiq an, um den dunklen Himmel jener Nacht zu betrachten, an dem sich die Sterne dramatisch bewegten und unverkennbar den UFOs glichen, denen wir auf diesem Weg zu begegnen gewohnt waren. Aba Al-Sadiq sprach über die kosmischen Körper und die tiefe Verbindung zwischen der Menschheit und außerirdischen Wesen.
Während seine Worte sich entfalteten, bemerkten die Brüder Himmelsbewegungen, als öffneten sich die Himmel noch einmal für sie. Um ein prasselndes Lagerfeuer versammelt, genossen sie seine Wärme und die Gesellschaft der anderen unter den Sternen. Das Lagerfeuer am See war ihr gewohnter Treffpunkt. Sie ahnten nicht, dass sich in dieser außergewöhnlichen Nacht das Gewöhnliche nahtlos mit dem Außergewöhnlichen verbinden würde, denn das Universum war begierig, seine Geheimnisse und die von Aba Al-Sadiq vorhergesagte Prophezeiung zu enthüllen.
Bruder Nima Firouzi aus Deutschland unterstützt Aba Al Sadiq seit Ägypten gemeinsam mit seiner Frau Gohareh Musa aus Großbritannien. Sie glaubten an Vater, noch bevor er wusste, dass er der Mahdi war.
Nima, Guillaume und Joseph erzählten mir, dass Bruder Onur Aydin, einer der engsten Brüder von Vater, und Aba Al-Sadiq sich für ein privates Gespräch entfernt hatten und den Rest der Gruppe zurückließen, damit sie sich verbinden und die Gesellschaft der anderen am Feuer genießen konnten.
Ich sprach mit Onur, weil ich sein Zeugnis dokumentieren wollte. Sofort war zu erkennen, dass er diesem Wunder gerecht werden wollte und seine Worte sorgfältig wählte, damit jedes Detail dieser Nacht festgehalten wurde. Er holte tief Luft, bevor er begann. „Also gut, Bruder Onur, erzähle uns deine Geschichte“, sagte ich. Er begann sofort und schilderte es genau so, wie er es in Erinnerung hatte.
„Ich ging mit unserem Vater am Anlegesteg entlang. Wir sprachen über bestimmte Angelegenheiten, und irgendwann schaute Vater und sagte: ‚Siehst du das?‘ Und ich blickte nach links und sah dieses große, helle Licht. Und es flog so schnell. Es flog so schnell, dass wir versuchten, es einzuholen, und es flog in Richtung der Brüder, die um das Feuer standen.“
Sowohl Guillaume als auch Joseph erzählen mir, dass sie aus der Ferne Rufe hörten, die Worte „Gott ist groß, Gott ist groß!“
Nima erinnert sich an die Nacht: „Während Vater sich mit Onur unterhielt, hörte ich plötzlich aufgeregte Stimmen rufen: ‚Seht euch das an! Was ist das?‘ Ich eilte hin und schloss mich ihnen an, um zu sehen, was sie so aufgeregt hatte.“
Hamidreza schildert mir ausführlich, wie sich alles abspielte. Er sagte, Onur und Aba Al-Sadiq seien in Richtung des Studios gegangen, wo der Mond war, in die entgegengesetzte Richtung von dort, wo die Brüder versammelt waren, und einige Zeit später habe er Rufe gehört.
„Ich höre die Worte ‚Gott ist groß, Gott ist groß!‘, und die Worte kommen näher, und ich sehe, dass es Aba Al-Sadiq und Onur sind, die Gott preisen und auf uns zulaufen, und über ihnen, in unsere Richtung ziehend, eine riesige Lichtkugel, fast so groß wie der Mond, der Mond, der in der Ferne hinter diesem unbekannten Wesen stand. Ich erstarrte und fragte mich: Was ist das?“
Hamidreza erwähnte, dass Vater und Bruder Onur, als sie zur Feuerstelle zurückeilten, hinfielen: „Und ich blickte nach links, und Aba Al-Sadiq fiel auf den Boden. Also ging ich hin und half ihm auf, und wir liefen weiter. Und dann fiel ich plötzlich selbst auf den Boden, und ich fiel wie ein Baum. Ich stolperte über nichts. Es war, als würde ich hinabgezogen, als zöge einen jemand einfach zu Boden. Und ich fiel flach auf mein Gesicht, mit dem ganzen Körper auf den Boden.“ Er zeigte es mit ausgestreckten Armen und nach vorn gebeugt, als falle er in die Haltung der Niederwerfung.
Mostafa lief zum See und zum Lagerfeuer, wo die Brüder zum Himmel riefen. Er sagte mir: „Ich sah vor mir eine große, riesige Lichtkugel am Himmel, und ich konnte darin Metall in Form von Flügeln erkennen, aber es war kein Flugzeug, das ich je in meinem Leben gesehen habe. Ihre Größe war etwas kleiner als die des Mondes. Es war ein tatsächliches kreisförmiges Fahrzeug, so wie ich mir ein biblisches Raumschiff vorstellen würde. Den meisten von uns kamen die Räder Ezechiels oder der Feuerwagen Elijas in den Sinn.“
Die Brüder hatten ihre Telefone gezückt und hielten den Augenblick fest, manche nahmen ihn nur in sich auf, alle in einer Art Trance, während sie zusahen, wie es über den schwedischen Nachthimmel zog. Aba Al-Sadiq und Onur blickten zu ihm hinauf, und sein Ausdruck und seine Begeisterung zeigten, dass er genau wusste, was er da sah: ein Engel des Herrn, der ihnen allen erschienen war.
Später erklärte Vater den Brüdern, sie seien zu Fall gebracht worden, weil „der Engel“ gesagt hatte, alle sollten vor diesem großen Zeichen des Herrn mit dem Gesicht nach unten niederfallen, so wie viele frühere Propheten und Gesandte aus Respekt auf ihr Angesicht fielen.
„David blickte auf und sah den Engel des Herrn zwischen Himmel und Erde stehen, mit einem gezückten Schwert in der Hand, das über Jerusalem ausgestreckt war. Da fielen David und die Ältesten, in Sacktuch gehüllt, auf ihr Angesicht.“Bibel, 1. Buch der Chronik, Kapitel 21, Vers 16
Die Brüder erklärten, es sei so hell wie der Mond gewesen. Onur setzte seinen Teil der Geschichte fort und erzählte mir: „Es flog so schnell, dass wir versuchten, es einzuholen, und es flog in Richtung der Brüder, die um das Feuer standen.“
Bruder Yahya hatte mir erzählt, dass es, als sie um das Lagerfeuer standen, bevor der Engel erschien, so war: „Um das Feuer herum waren kleine Wirbelwinde aufgetreten, und die anwesenden Brüder sahen sie, und Aba Al-Sadiq offenbarte uns, dass Wirbelwinde, sooft sie erscheinen, Zeichen dafür sind, dass Cherubim in der Nähe sind.“ Er war völlig erschüttert, dass er später in jener Nacht tatsächlich mit eigenen Augen einen Cherub in Gestalt der großen Feuerkugel sah.
„Während ich zusah, breiteten die Cherubim ihre Flügel aus und erhoben sich von der Erde, und als sie gingen, gingen die Räder mit ihnen. Sie hielten am Eingang des östlichen Tores des Hauses des HERRN an, und die Herrlichkeit des Gottes Israels war über ihnen. Das waren die lebendigen Wesen, die ich unter dem Gott Israels am Fluss Kebar gesehen hatte, und ich erkannte, dass es Cherubim waren.“Bibel, Buch Ezechiel, Kapitel 10, Vers 19
Faszinierend ist, dass diese Verse genau beschreiben, wie „der Engel“ über unser kleines Städtchen zog. Guillaume sagte mir, er sei zuerst über dem Studio und dort, wo das Haus von Aba Al-Sadiq steht, erschienen: „Sie hielten am Eingang des östlichen Tores des Hauses des HERRN an ...“
Als Onur und Aba Al-Sadiq zu den Brüdern am Versammlungsort, dem Lagerfeuer, eilten, sah Guillaume die Lichtkugel über ihnen auf sie zuziehen: „... die Herrlichkeit des Gottes Israels war über ihnen ...“
Dann erreichte sie das Lagerfeuer, das von einem großen See umgeben ist: „... die lebendigen Wesen, die ich unter dem Gott Israels am Fluss Kebar gesehen hatte ...“
Hamidreza erzählt mir, dass sie, bevor sie am Horizont verschwand, etwas Außergewöhnliches tat. Sie stieß plötzlich einen Rauchring aus, und wenn man das Videomaterial ansieht, kann man die Energie dieses Rings spüren, sogar durch den Bildschirm hindurch. Ich kann dieses Gefühl nicht vollständig beschreiben, und die Brüder können es auch nicht, sie waren ebenso überwältigt. Man hört die Aufregung in ihren Stimmen, das Staunen, während sie versuchen zu verarbeiten, was sie sehen. Es gibt Rufe von „Gott ist groß!“ und Ausdrücke des Unglaubens, als könnten sie ihren eigenen Augen nicht trauen. Man hört Leute rufen: „Wow, was ist das? Was sehe ich da?“ Der Lärm ist ohrenbetäubend, ein Ausbruch von Staunen, so intensiv, dass es einem Schauer über den Rücken jagt und Tränen über die Wangen treibt, denn das Herz weiß, was genau geschieht. Meine Augen waren auf dieses Objekt auf dem Bildschirm geheftet, auf dieses Wesen, diesen Engel. Es war klar, es sprach ...
Alle anwesenden Brüder beschrieben, wie die große Lichtkugel etwas ausstieß, das sie einen „Überschallknall“ nannten. Sie schien sich zu teilen, als vervielfache sie sich, und sie konnten einen Rauchring daraus hervorkommen sehen, wie ein Rad in einem Rad. „Es schien einen Rauch wie einen Ring um sich herum abzugeben, als wäre es geborsten. Wirklich, es war ein zauberhafter Anblick“, sagte James.
„Wir waren erstaunt, und wir fielen in die Niederwerfung, nachdem wir gesehen hatten, wie Aba Al-Sadiq in die Niederwerfung fiel“, sagte Yahya.
„Als der rauchartige Ring daraus hervorkam, war das ein Ruf. Es bezeugte die Wahrhaftigkeit von Aba Al-Sadiq. Man muss verstehen, für uns war das so erstaunlich, denn Vater hatte uns versprochen, dass wir etwas erleben würden, das uns wirklich in Erstaunen versetzen und den Glauben der Menschen stärken würde, und dann sagte er uns etwas noch Atemberaubenderes. Er sagte: ‚Der Engel wird heute Nacht in den Träumen der Menschen erscheinen und seine Wahrhaftigkeit bezeugen‘“, erzählte mir Hamidreza.
Husam Al-Hakim aus den USA unterstützt den Qaim, seit dieser nach Europa kam, gemeinsam mit seiner Frau Jawahir aus Deutschland. Auch Husam bezeugt: „Es fühlte sich so zauberhaft an, und ich war voller Ehrfurcht; es war das erste Mal, dass ich etwas Derartiges erlebte. Das ist ein Wunder, denn er (Von ihm ist der Friede) sagte, als es explodierte und diesen Ring abgab, dass es nur einen Ruf ausstieß und dass diejenigen in der Traumwelt seinen Namen dreimal rufen hören würden. Niemand wusste von diesem Ereignis außer uns vierzig Brüdern.“
Während die Brüder zu diesem mächtigen Zeichen des Herrn emporblickten und ihr Lobpreis über den Nachthimmel hallte, waren die Schwestern in den Häusern geblieben, einige schliefen, andere waren wach, einige beteten, andere spielten. Da erwachte eine Schwester, Caroline, plötzlich aus einem lebhaften, aufwühlenden Traum. Caroline erzählt:
„Ich hatte einen wirklich intensiven Traum, und ich erinnere mich, dass es dieselbe Nacht war, weil ich aus meinem Traum erwachte, während die Brüder mit Aba Al-Sadiq am Anlegesteg waren, und ich wachte von ihrem Rufen draußen und ihrer Aufregung auf. In meinem Traum träumte ich diesen Traum innerhalb eines Traums. Ich hörte eine Stimme den Namen ‚Elija, Elija, Elija!‘ rufen. Da wachte ich auf, und plötzlich war ich schwanger. Und ich ging zu Aba Al-Sadiq und sagte ihm: ‚Ich bin schwanger.‘ Dann fragte er mich, ob ich einen Traum gehabt hätte. Ich sagte: ‚Ja. Ich hatte einen Traum, in dem ein Ruf den Namen Elija rief.‘ Er wurde froh und sagte: ‚Gepriesen sei Gott, wir haben auf Elija gewartet, und nun kommt er!‘“ Dann erwähnt sie, dass Aba Al-Sadiq im Traum einen Vers mit ihr teilt:
„Als sie weitergingen und sich unterhielten, erschien plötzlich ein Feuerwagen, gezogen von Feuerrossen. Er fuhr zwischen die beiden Männer und trennte sie, und Elija wurde in einem Wirbelwind in den Himmel hinaufgetragen.“Bibel, 2. Buch der Könige, Kapitel 2, Vers 11
In eben jener Nacht um 5 Uhr morgens erhielt Bruder Hamidreza eine Nachricht von einem im Iran lebenden Gläubigen, der ihm mitteilte, dass sein kleiner Sohn einen Traum gehabt habe. Der Traum war:
„Mein Sohn sah, wie eine gewaltige Flut kam und alles zerstörte. Mein Sohn und viele andere fanden auf einem Berg einen sicheren Ort; sie rannten hinauf, um vor der Flut sicher zu sein. Als sie alle dort angekommen waren, rief eine Stimme vom Himmel: ‚Ruft Aba Al-Sadiq! Ruft Aba Al-Sadiq! Ruft Aba Al-Sadiq!‘ Sie wiederholte diese Worte dreimal, und sobald sie alle Aba Al-Sadiq anriefen, verschwand die Flut.“
Menschen ohne Glauben mögen es schwer finden zu glauben, doch es geschah genau so, wie der Mahdi, Aba Al-Sadiq, es vorhergesagt hatte: Träume würden seine Wahrheit bestätigen, und sein Name würde dreimal ausgesprochen werden. In jener Nacht träumte eine Schwester in Schweden von dem jüdischen Retter Elija, dessen Name dreimal gerufen wurde, während ein kleines Kind im Iran vom Mahdi, Aba Al-Sadiq, träumte, dessen Name ebenfalls dreimal ausgesprochen wurde. Wir glauben nicht an Zufälle, sondern an die Stimme Gottes, die durch jedes Zeichen spricht.
Auch Schwester Farzana hatte in eben jener Nacht, in der der Engel den Ruf ausstieß, einen Traum. Ihre Botschaft lautete: „Ich war mit meinem Mann James in der Küche, und es erschien eine helle Kugel aus weißem Licht, die sich drehte und Lebensmittel anhob und wieder hinstellte und in der Küche umherzog und den Vorgang wiederholte.“
Nachfolgend finden Sie Bilder aus dem Dokumentarfilm Miracles of the Mahdi. Es sind Standbilder aus einem Video, das die Brüder in jener Nacht aufnahmen und das deutlich einen vom Himmelskörper ausgestoßenen Rauchring zeigt.

Mostafa Hallal enthüllte, dass Aba Al-Sadiq für die Nacht ein bedeutendes Ereignis vorhergesagt hatte, etwas Kolossales. Dreizehn Tage zuvor hatte er die Brüder vor einem bevorstehenden, unvorstellbaren Erlebnis gewarnt, mit dem sie ihr Jahr beenden würden.
Mostafa sagte: „Für mich persönlich war, neben dem Ereignis selbst, noch erschütternder die Prophezeiung, die darüber gemacht wurde, und zwar fast zwei Wochen zuvor. Vater sagte uns, dass wir, bevor wir Schweden verlassen, ein UFO-Ereignis erleben würden. Und natürlich waren wir aufgeregt. Wir freuten uns auf dieses Ereignis. Und etwa dreizehn Tage später, fast zwei Wochen später, durften wir dieses Ereignis tatsächlich erleben. Und das Faszinierende für mich, und erschütternder als das Ereignis selbst, war natürlich, dass die Prophezeiung wahr wurde, denn als Gemeinschaft hatten wir uns in dieser Zeit zusammen mit den Schwestern, sogar mit Kindern, versammelt, aber die Prophezeiung wurde uns Brüdern gegeben, und an dem Tag der Versammlung der Brüder ereignete sich dieses Ereignis, sein Versprechen erfüllte sich.“ Ich war jedoch nicht überrascht. Vaters Versprechen erfüllen sich stets, auf die wundersamsten und manchmal ungewöhnlichsten Weisen.
Joseph sagte mir und James: „Es ist ein Wunder. Es ist ein Versprechen. Es ist ein sich erfüllendes Versprechen, das er uns gegeben hat. Und das ist das Besondere an Aba Al-Sadiq: Er tut das nicht, um zu beweisen, wer er ist, er muss uns nichts beweisen. Er hat das Testament bereits beansprucht und das Banner erhoben, und wir nehmen die Beweise so an, wie sie sind. Er vollbringt die Wunder, weil er uns liebt. Er vollbringt die Wunder, weil er will, dass wir Gott erfahren und mit ihm dieses große Abenteuer beschreiten. Und weil er es uns gesagt hat, und er sagte, dass ein Mann sein Wort ist. Und das ist das Einzige, was an einem Mann wertvoll ist, was einen Mann definiert: sein Wort.“
Onur, der seine Geschichte beendete, schien von dem Erlebnis gefesselt, und seine Ehrfurcht vor Aba Al-Sadiq war in jedem Wort spürbar. „Ich habe die UFOs gesehen, ich habe das Wesen gesehen, auf dem Dhul Qarnayn flog ... nicht aus der Nähe, aber ich sah eine schattenhafte Gestalt über uns hinwegfliegen. Ich habe die Dschinn erlebt, habe gesehen, wie die Engel am Himmel Steine auf Dämonen warfen. Ich sage dir, Sarah ...“ Er wandte sich mir zu, löste sich von der Kamera und sprach mit einer Gewissheit, die das Gewicht seiner Erfahrungen trug. „So etwas habe ich noch nie gesehen. Ich habe Meteorschauer gesehen, Sternschnuppen, aber das hier, das war anders. Es war wirklich das Größte.“ Er hielt kurz inne und wiederholte dann mit leiser Eindringlichkeit:
„Es war das größte Wunder, das ich gesehen habe.“
Die Heilung von Lady Layla
Zohra Bibi, in der Gemeinschaft als Lady Layla bekannt, liegt Aba Al-Sadiq sehr am Herzen. Sie ist eine Frau, die 2017 mit ihren Kindern und Enkelkindern nach Deutschland auswanderte, um den Ruf von Imam Mohammed Al-Mahdi zu unterstützen. Sie stammt aus einem zwölferschiitischen Umfeld, wuchs in den 1950er-Jahren in einem pakistanischen Dorf auf und wanderte in den 1970er-Jahren mit ihrem Mann nach Großbritannien aus, um mit ihrer Familie ein neues Leben zu beginnen. Als pakistanische Einwanderin hatte sie es beim Niederlassen in Großbritannien schwer. Sie verlor ihren Mann sehr früh und musste ihre sieben Kinder allein großziehen. 2015 hörte sie von ihren Söhnen Waqar und Najjam vom Ruf und leistete sofort ihren Treueschwur und bestand darauf, mit ihren Söhnen und ihrer Familie auszuwandern, um sich Aba Al-Sadiq und der Gemeinschaft anzuschließen, obwohl sie sehr krank war und die Familie ihr die Möglichkeit ließ, zurückzubleiben.
„Eine 30-jährige Vorgeschichte mit Diabetes und Bluthochdruck war hauptsächlich dafür verantwortlich, dass die Strukturen der Nieren geschädigt wurden. Im Lauf der Zeit, als immer mehr Zellen abstarben, begannen die Nieren allmählich zu versagen, bis sie nur noch mit 5 % ihrer ursprünglichen Leistungsfähigkeit arbeiteten“, sagte uns Dr. Irfan.
Lady Laylas Tochter Vaseem ist diejenige, die sich die meiste Zeit um sie kümmert. Sie sagte uns, die Gesundheit ihrer Mutter habe sich verschlechtert und erfordere regelmäßige Dialyse, bei der eine Maschine künstlich die Aufgabe der Niere übernimmt. Leider ist das nicht ihr einziges medizinisches Problem. „Als ihr CAPD-Katheter entfernt wurde, machten sie einen Scan. Dabei entdeckten sie einen Tumor, was sie zu einer Folge-MRT-Untersuchung veranlasste, die bestätigte, dass sie Nierenkrebs hatte“, sagte Vaseem.
Der Tumor war 5 bis 7 cm groß, und die Ärzte sagten der Familie, sie könnten nicht operieren, weil sie zu schwach und gebrechlich sei. Sie musste für jeden Eingriff stabil sein. Im Lauf der Wochen durfte sie schließlich operiert werden, doch die Eingriffe bewirkten keine nennenswerte Veränderung ihres Zustands. Bei ihr wurde Nierenversagen diagnostiziert, eine lebensbegrenzende Erkrankung, bei der die Nieren Abfallprodukte nicht mehr filtern, zusätzlich zu ihrer Krebserkrankung.
Rukhsana Hashem aus Großbritannien, die Lady Layla sehr nahesteht, erklärte, dass sie trotz ihrer gesundheitlichen Probleme immer lächelte, voller Glauben war, in einem sehr geistigen Zustand blieb und ständig über die Ahlulbayt sprach. Sie sagte ihrer Familie stets, es gebe nichts zu befürchten; solange sie Aba Al-Sadiq habe, werde ihr nichts geschehen. Gott bezeugte ihre Worte sehr bald darauf.
Eines Tages brach Lady Layla zusammen, und ihre Familie wurde informiert, sie habe tatsächlich einen Herzinfarkt erlitten. Sie war damals 65 Jahre alt, und es war ein großes Trauma, das ihr Körper zu ertragen hatte. Sie wurde sofort auf die Intensivstation gebracht und bekam viele Medikamente, die viele Nebenwirkungen hatten und ihre Tage unerträglich machten. James sagte Vaseem, vielleicht halte ihre Liebe zu ihren Kindern und Enkelkindern sie ruhig und lächelnd, zumal sie nicht wollte, dass ihre Familie sich um sie sorgte. Vaseem erwiderte, vielleicht sei das so, aber letztlich sei es immer niemand anderes als Aba Al-Sadiq gewesen, von dem Lady Layla sprach oder nach dem sie fragte. Sie lächelte nicht für ihre eigene Familie, sie lächelte für Aba Al-Sadiq, damit er sich nicht sorgte, denn sie wusste um die unermessliche Liebe, die er für sie hatte.
Lady Layla hatte realistisch betrachtet nur zwei Möglichkeiten: Die erste war, keinen medizinischen Eingriff vornehmen zu lassen, was aller Wahrscheinlichkeit nach dazu führen würde, dass sie an der Krankheit starb. Die zweite Möglichkeit war, sie operieren zu lassen, aber die Belastung könnte sie leicht töten, und es gab keine Garantie für eine gute Lebensqualität nach der Operation.
Während Lady Layla auf der Intensivstation lag, sagten die Ärzte Vaseem, es gebe keine Überlebensgarantie; ihre Familie fürchtete, sie könnte die Operation nicht lebend überstehen. Vaseem sagte uns, dies sei in der Zeit gewesen, als Adam Aba Al-Sadiq und die Gemeinschaft besuchte. Aba Al-Sadiq nahm Adam mit, um Lady Layla im Krankenhaus zu besuchen.
„Sie gingen einfach durch die Türen. Sie sahen Mama dort liegen und setzten sich neben sie und hielten jeder ihre Hand. Als sie den Raum betraten, war es, als sei die Umgebung zum Stillstand gekommen und so friedlich geworden; es fühlte sich an, als wäre ein gewaltiges Licht in den Raum eingetreten, die Atmosphäre veränderte sich einfach. Mama begann zu weinen, als sie sie sah. Adam saß zu ihrer Rechten und Aba Al-Sadiq zu ihrer Linken. Ich spürte einfach, dass als Nächstes etwas Gewaltiges geschehen würde, die Energie, die von beiden ausging, war unbeschreiblich. Beide Mahdis streckten einen ihrer Arme aus, jeder legte seine Hand auf die des anderen, dann senkten sie sie langsam zur Seite von Mamas Bauch, und die Atmosphäre wurde intensiv. Beide waren still, und es schien, als sagten sie etwas, aber ich war mir nicht sicher. Dann bewegten sie ihre Hände.“
Vaseem erzählt weiter, dass sie danach Lady Layla ihre Liebe und Zuversicht schenkten. Sie sah von den beiden mehr Liebe, als sie von ihren eigenen Kindern und Enkelkindern erhalten hatte. Vaseem glaubt, dass es ihre vereinte Liebe war, die sie heilte. Sie hatte das Gefühl, die Zeit sei stehen geblieben, und als sie ihre Hände wegnahmen, habe die Zeit wieder begonnen. Am nächsten Tag beschlossen die Ärzte, die Operation durchzuführen, bei der sie entdeckten, dass der Krebs sich nicht ausgebreitet hatte, sodass sie eine ihrer Nieren entfernten, um sicherzustellen, dass der Krebs vollständig aus ihrem Körper entfernt war. Vaseem war überzeugt, dass es ihre heilende Energie und Liebe war, die den Krebs an der weiteren Ausbreitung gehindert hatte. Von diesem Zeitpunkt an setzte Aba Al-Sadiq Lady Layla außerdem auf eine besondere fleischlose Ernährung vom Imam, um die Wahrscheinlichkeit einer Rückkehr des Krebses drastisch zu verringern. Inzwischen sind es fünf Jahre seit der Operation, und sie ist seither krebsfrei.
Im Lauf der Zeit traten bei ihr immer wieder verschiedene medizinische Komplikationen auf, etwa fehlgeschlagene Eingriffe an ihrer verbliebenen Niere. Eines Nachts betrat Vaseem Lady Laylas Zimmer und stellte fest, dass die linke Seite ihres Körpers völlig gelähmt war. Sie hatte einen Anfall erlitten, und die Ärzte sagten Vaseem, die Lage sei nun sehr düster. Lady Layla konnte nicht mehr sprechen oder irgendetwas tun. Vaseem ging und rief Aba Al-Sadiq an, beklommen, ihm zu berichten, was geschehen war, weil sie wusste, dass ihn die Nachricht sehr betrüben würde. Er antwortete rasch und fragte nach ihr. Nachdem er erfahren hatte, was geschehen war, schickte er Vaseem ein Video, das sie ihr zeigen sollte.
„Also gehe ich und halte ihr das Video vor. Ich sage der Krankenschwester, sie solle es für sie abspielen, und ich verließ den Raum, damit sie mit seiner Videobotschaft allein sein konnte. Sie spielte es immer und immer wieder ab. Man muss verstehen, während sie diese Videobotschaft von Aba Al-Sadiq ansah, in der er zu ihr sprach, war sie gelähmt, konnte sich nicht bewegen und nicht sprechen. Die Krankenschwester kam zu mir gerannt und erzählte mir, wie Mama auf das Video reagierte. Sie sagte mir: ‚Diese Stimme, er hat so eine schöne Stimme. Sie liebt ihn sehr. Sie weint vor so großem Glück, dass ich am liebsten mit ihr geweint hätte. Er muss ihr sehr viel bedeuten.‘ Ich dachte mir, sogar jemand, der nichts von Vaters Wirklichkeit weiß, spürte seine Energie. Nach einiger Zeit sagte man mir, Mama gehe es allmählich besser.“
Das Wunder war, dass sie, nachdem sie geweint und das Video von Aba Al-Sadiq angesehen hatte, wieder zur Normalität zurückkehrte und ihre Lähmung geheilt war. Das alles geschah innerhalb einer Stunde. Ihre Sprache kehrte zurück, sie konnte sich wieder richtig aufsetzen und kleine Schritte machen. Es war ihr Glaube an Aba Al-Sadiq, der sie heilte, und diesmal genügte seine Stimme, um in ihrem Leben den Unterschied zu machen.
Wie Sie auf Bild 1 (links) sehen, ist die linke Seite ihres Körpers gelähmt. Unmittelbar nach dem Ansehen des Videos konnte sie normal gehen und mit Aba Al-Sadiq sprechen, wie auf Bild 2 (rechts) zu sehen ist, alles innerhalb von zwei Stunden.


Kalsoom Shah, die Tochter von Lady Layla, kam mit ihren Kindern Ridha Zainab, Duae Zahra und Muhammed Ali, Kindern, die von Aba Al-Sadiq großgezogen wurden. Sie erwähnte, dass Aba Al-Sadiq sich stets um sie und ihre Mutter gekümmert habe. „Jedes Mal, wenn Mama ins Krankenhaus gebracht wurde, war mein Herz immer in Frieden, weil ich weiß, dass Aba Al-Sadiq sie nicht so leicht gehen lassen wird. Der Todesengel hört auf Aba Al-Sadiq“, sagte sie mir mit einem breiten Lächeln.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich, als die Ansar nach Großbritannien auswanderten. Lady Layla erlitt einen weiteren Herzinfarkt, und Dr. Irfan Alamgir erlebte aus erster Hand Aba Al-Sadiqs Fähigkeit zu heilen: „Lady Layla wurde intensivmedizinisch betreut, da sie einen Herzinfarkt erlitten hatte und ein Nierenversagen im Endstadium hat. Ich sah, wie die Ärzte in Panik gerieten, weil sie nicht wussten, wie sie die Dialyse durchführen sollten, bei der einfach die Giftstoffe aus ihrem Körper entfernt werden, denn das Verfahren wäre für ihr instabiles Herz schwierig.“
Irfan erklärte mir, die Ärzte müssten warten, bis das Herz stabilisiert sei, damit die Giftstoffe entfernt werden könnten. Da kommt Aba Al-Sadiq herein. „Ich als Arzt bin angespannt, weil ich weiß, dass dies eine ernste Prognose hat. Da tritt Aba Al-Sadiq ein. Er setzt sich neben die Patientin, deren Herz instabil ist. Er legt seine Hände auf: die eine auf ihre Stirn, die andere auf ihre Schulter. Er beugt sich nieder. Er beginnt, einige Worte zu flüstern. Ich sitze auf dem danebenstehenden Stuhl und schaue auf den Monitor, denn ich bin darin geschult, die Rhythmusstreifen zu lesen.“ Irfan sieht Vorhofflimmern, eine sehr ernste Herzrhythmusstörung, die Herzinfarkte und Schlaganfälle verursachen kann. Er beobachtet weiter den Monitor und erzählt mir weiter: „Langsam, nach ein paar Minuten, sehe ich vor meinen eigenen Augen, wie sich der Rhythmus ändert. Von einem schnellen, unregelmäßigen Rhythmus zu einem langsamen, regelmäßigen Rhythmus. Ich bin bestürzt, weil ich diese gewaltige Veränderung auf dem Monitor sehe. Und Aba Al-Sadiq kommt aus diesem geflüsterten Gebet heraus und sagt mir: ‚Es wird nichts geschehen, es wird ihr gut gehen, so Gott will‘, und verlässt den Raum.“

Dr. Irfan fand Lady Layla am folgenden Tag aufrecht sitzend, lachend und scherzend vor, verblüfft darüber, wie sich eine Frau, die am Vortag an der Pforte des Todes geklopft hatte, so schnell ohne irgendein Verfahren erholt hatte. Er erfuhr, dass die Ärzte nicht einmal die Dialyse durchführen mussten; es war, als seien die in ihr angesammelten Giftstoffe auf wundersame Weise einfach verschwunden. Das erstaunte Dr. Irfan, der den Nephrologen, einen Nierenspezialisten, fragte, was geschehen sei und warum man die Dialyse nicht durchgeführt habe.
„Ich fragte den Spezialisten: ‚Wie hat sie sich ohne die Dialyse erholt?‘ Der Arzt sah mich an und lächelte schief, und er sagte: ‚Nun, manchmal geschehen Wunder.‘ Und da haben Sie es, ein Wunder unter den Wundern von Aba Al-Sadiq“, sagte er sachlich.
Der neue Papst
Am Ostersonntag gingen Gläubige auf die Straßen und versammelten sich vor Kirchen in Ländern auf der ganzen Welt, um der Welt zu verkünden, dass ein Mann von Gott erwählt worden sei, die Menschheit als der wahre Papst zu führen. Während sich Zehntausende auf dem Petersplatz zur traditionellen Messe versammelten, gab eine kleine Gruppe von Gläubigen eine eindrucksvolle öffentliche Erklärung ab. Mit Bannern in den Händen, auf denen „Die Zeit ist gekommen für einen neuen Papst“ und „Der Treueschwur gilt Gott“ stand, erklärten sie, dass Abdullah Hashem Aba Al-Sadiq von Gott erwählt und von Jesus als der wahre Papst gesandt worden sei, einer, der nicht von Kardinälen gewählt, sondern göttlich ernannt ist.
Zur selben Zeit gingen Gläubige auf die Straßen und versammelten sich vor Kirchen in Ländern auf der ganzen Welt – darunter Kolumbien, Mexiko, Argentinien, Ecuador, die Vereinigten Staaten, Kanada, die Schweiz, Frankreich, Italien, Deutschland, die Vatikanstadt, das Vereinigte Königreich, Spanien, Kroatien, Serbien, die Philippinen, Thailand, Australien, Senegal und Bangladesch –, um der Welt zu verkünden, dass ein Mann von Gott erwählt worden sei, die Menschheit als der wahre Papst zu führen.
Gleich am nächsten Tag kam die Nachricht, dass Papst Franziskus verstorben war. Der Zeitpunkt, so kurz nach der öffentlichen Ankündigung der Gläubigen, war nichts weniger als ein Wunder. Gläubige auf der ganzen Welt nannten es ein „Zeichen der Zeichen“, ein Wunder, das die ganze Welt bezeugen kann, dass Gott allen Seinen Willen kundgetan hat: Ein neuer Papst ist tatsächlich erwählt worden.
Innerhalb weniger Stunden nach den dramatischen Ereignissen im Vatikan und dem plötzlichen Tod von Papst Franziskus begannen Hashtags wie #abaalsadiq, #imammahdi und #popefrancis auf Social-Media-Plattformen im Trend zu liegen und stiegen an die Spitze der Trendlisten, während Millionen von Nutzern Reaktionen, Theorien und hitzige Auseinandersetzungen posteten.
Das Ereignis und die sich erfüllende Prophezeiung waren ein großer Anlass dafür, dass sich der Ruf unter Christen weltweit verbreitete. Seit dem wundersamen Ereignis gewinnt die Bewegung um Aba Al-Sadiq online weiter Anhänger, doch die Christen bleiben tief gespalten. Die Verwirrung und die Debatte in den sozialen Medien im Westen und darüber hinaus spiegeln eine wachsende Führungskrise im weltweiten Christentum wider, eine Krise, die anhalten wird, solange ihre Führer und Anhänger das unbestreitbare Wunder und die Botschaft Gottes, die sich vor ihren Augen entfalten, nicht anerkennen und darauf nicht antworten.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie hier die gedruckte Ausgabe unseres Magazins Göttlicher Gerechter Staat bestellen. Sie enthält diesen und viele weitere Artikel sowie Sonderinhalte.