Artikel 36 — Der Imam Mahdi
Der Imam Mahdi: der Zwölfte Imam, die Verborgenheit und das Geheimnis der Wiederkehr
Das Ziel des Weisen — Pforte Nummer Sechsunddreißig
Text wird auf Deutsch gelesen
Wer ist der Imam Mahdi? Warum wird er mit der Verborgenheit und der Hoffnung auf eine Welt der Gerechtigkeit verbunden?
Die Gestalt des Mahdi nimmt in der islamischen Eschatologie einen zentralen Platz ein.
In der sechsunddreißigsten Pforte des Ziels des Weisen legt Abdullah Hashem Aba Al-Sadiq (Von ihm ist der Friede) eine besondere Auslegung seiner Identität und seiner Sendung vor.
Der Zwölfte Imam
Das Kapitel identifiziert den Imam Mahdi mit Muhammad ibn Al-Hassan Al-Askari.
Es erinnert an die Titel, die ihm in manchen schiitischen Überlieferungen zugeschrieben werden: der Verborgene Imam, der Gefährte der Zeit und der Rest Gottes.
Nach dem Glauben der Zwölferschia ist der Imam in die Verborgenheit eingetreten.
Das Buch greift diese Überlieferung auf und gibt ihr zugleich eine eigene Auslegung.
Das Geheimnis der Verborgenheit
Die Verborgenheit wirft eine wesentliche Frage auf.
Wie kann ein Führer mit der menschlichen Geschichte verbunden bleiben, obwohl er nicht öffentlich zugänglich ist?
Das Kapitel untersucht diese Schwierigkeit im Rahmen der Kontinuität der Führung.
Der Imam Mahdi und die Reinkarnation
Das Werk stellt den Imam Mahdi auch als eine Reinkarnation des Propheten Muhammad dar.
Diese Behauptung gehört zur besonderen Lehre des Ziels des Weisen und unterscheidet sich vom mehrheitlichen Verständnis der muslimischen Schulen.
Sie verbindet die Gestalt des Mahdi mit den vorangegangenen Lehren über die Wiederkehr der Seelen.
Die Hoffnung auf Gerechtigkeit
Über die Lehrunterschiede hinaus steht der Mahdi für die Hoffnung auf eine Epoche, in der die Ungerechtigkeit besiegt wäre.
Das Buch verbindet diese Sendung mit der Erfüllung des Siebten Bundes.
Schluss — Der Mahdi und die Erfüllung der Verheißungen
Die sechsunddreißigste Pforte lädt dazu ein, den Platz des Imam Mahdi in der Geschichte der Rechtleitung zu prüfen.
Wie verstehen die Gläubigen die Kontinuität der geistigen Autorität während einer Zeit der Abwesenheit?