Artikel 18 — Die Dschinn
Die Dschinn: die Geheimnisse der unsichtbaren Wesen und der paranormalen Welt
Das Ziel des Weisen — Pforte Nummer Achtzehn
Text wird auf Deutsch gelesen
Teilt die Menschheit ihr Dasein mit Wesen, die sie normalerweise nicht sehen kann?
Seit Jahrhunderten nähren Berichte über geheimnisvolle Phänomene, unsichtbare Gegenwarten und unerklärliche Begegnungen die Vorstellungskraft der Menschen.
In der achtzehnten Pforte des Ziels des Weisen behandelt Abdullah Hashem Aba Al-Sadiq (Von ihm ist der Friede) diese Fragen anhand der religiösen Lehren über die Dschinn.
Wesen, die im Koran erwähnt werden
Der Koran stellt die Dschinn als eine Kategorie von Geschöpfen dar, die sich von den Menschen unterscheidet.
Er erwähnt ihre Erschaffung aus Feuer und ihre Fähigkeit, nach eigenen Entscheidungen zu handeln.
Das Kapitel erinnert auch an die Berichte über Salomo, dem manche Überlieferungen eine Herrschaft über unsichtbare Wesen zuschreiben.
Diese Sichtweise stellt die Dschinn in eine religiöse Geschichte, die weit älter ist als die modernen Volkserzählungen.
Die Dschinn und die unerklärlichen Phänomene
Der Autor untersucht verschiedene Erfahrungen, die Menschen als übernatürlich oder paranormal bezeichnet haben.
Er versucht zu verstehen, wie die Lehren der Propheten diese Berichte erhellen könnten.
Der Ansatz des Buches besteht darin, die religiösen Überlieferungen mit Phänomenen in Verbindung zu bringen, die Furcht oder Staunen hervorrufen.
Dennoch muss man zwischen Zeugnissen, spirituellen Deutungen und überprüfbaren Tatsachen unterscheiden: Ein unerklärliches Phänomen beweist für sich allein nicht das Eingreifen eines Dschinn.
Erkenntnis angesichts der Furcht
Das Kapitel gibt ein Wort von Ahmed Al-Hassan wieder, wonach das Staunen verschwindet, sobald die Ursachen bekannt werden.
Dieser Gedanke ist ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis.
Was wir nicht verstehen, kann leicht Angst auslösen.
Doch das Streben nach Erkenntnis erlaubt es, manche Reaktionen der Furcht durch tiefer gehendes Nachdenken zu ersetzen.
Die unsichtbare Welt und die Verantwortung des Menschen
Die Existenz der Dschinn, wie sie im Buch beschrieben wird, entbindet den Menschen nicht von seiner Verantwortung.
Das geistliche Leben sollte nicht auf die Furcht vor unsichtbaren Kräften reduziert werden.
Es schließt auch Unterscheidungsvermögen, Selbstbeherrschung und das Streben nach Wahrheit ein.
Schluss — Verstehen statt fürchten
Die achtzehnte Pforte stellt die Dschinn als Bestandteil der unsichtbaren Welt dar, wie sie die religiösen Überlieferungen beschreiben.
Sie lädt dazu ein, Faszination und Furcht zu überwinden und die Berichte mit Unterscheidungsvermögen zu prüfen.
Ist das, was uns geheimnisvoll erscheint, notwendigerweise übernatürlich, oder haben wir über unsere eigene Wahrnehmung der Welt noch viel zu lernen?